Heute ist der 8.06.2026 und die Nachrichten aus unserer Region bringen uns einmal mehr zum Nachdenken. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am 07.06.2026 auf der B111 zwischen Zempin und Koserow ereignet – ein tragisches Ereignis, das uns alle berührt. Um 18:35 Uhr verlor ein PKW, ein Renault, die Kontrolle, nachdem der Fahrer, ein 40-jähriger polnischer Staatsbürger, ein anderes Fahrzeug überholt hatte. Das Auto überschlug sich und landete im Straßengraben. Neben dem Fahrer und seiner Beifahrerin, beide 22 Jahre alt, war auch ein Mitfahrer im Fahrzeug, der tragischerweise an der Unfallstelle verstarb.
Die Rettungsmaßnahmen waren umfangreich. Die beiden Überlebenden wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Klinikum Greifswald gebracht, während die Einsatzkräfte von drei Funkstreifenwagen der Polizei, drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und sogar einem Rettungshubschrauber unterstützt wurden. Die Freiwilligen Feuerwehren Zempin und Koserow waren mit 21 Kameraden im Einsatz. Tragisch ist, dass die Angehörigen des Verstorbenen durch einen Seelsorger betreut werden mussten, ein Bild der Trauer und des Schmerzes, das sich tief ins Gedächtnis einprägt. Die B111 und die Bahnstrecke der UBB waren für etwa vier Stunden gesperrt, was den Verkehr in der Region stark beeinträchtigte.
Ein weiteres Unglück auf der B111
Diese schreckliche Nachricht bringt uns zurück zu einem anderen schweren Unfall, der sich erst im Oktober 2025 auf derselben Straße ereignet hat. Damals waren fünf Fahrzeuge beteiligt. Ein 68-jähriger Fahrer geriet in den Gegenverkehr und streifte mehrere Autos, bevor er frontal mit einer 45-jährigen Autofahrerin kollidierte, die den Unfall nicht überlebte. Ihre drei Kinder, 16, 14 und 12 Jahre alt, waren ebenfalls im Auto – das älteste Kind erlitt schwere Verletzungen, während die jüngeren Geschwister das Krankenhaus glücklicherweise wieder verlassen konnten. Ein weiteres Beispiel für die Gefahren, die auf unseren Straßen lauern.
Die Rettungskräfte waren auch hier mehrere Stunden am Unfallort im Einsatz, zwei Rettungshubschrauber mussten sogar alarmiert werden. Die B111 war stundenlang gesperrt, was die Verkehrssituation weiter komplizierte. DEKRA hat bereits auf den Nachholbedarf in der Verkehrssicherheit auf Landstraßen, insbesondere für Alleen in Mecklenburg-Vorpommern, hingewiesen. Das Thema Verkehrssicherheit ist uns allen mehr als nur ein Anliegen – es betrifft uns direkt, wenn wir unsere Liebsten auf die Straße schicken.
Die beiden Unfälle verdeutlichen auf tragische Weise, wie schnell das Leben aus den Fugen geraten kann. Wir müssen uns weiterhin für mehr Sicherheit auf unseren Straßen einsetzen. In einer Zeit, in der wir ständig unterwegs sind, sollten wir nicht vergessen, wie verletzlich wir alle sind. Bleiben Sie vorsichtig, egal wo Sie fahren!