In Neustrelitz tut sich etwas Spannendes! Ein leer stehendes Gebäude des Wassersportvereins (WSV) hat eine beeindruckende Metamorphose durchgemacht. Die einstige Busgarage, die viele Jahre ungenutzt blieb, wurde in einen modernen Sportraum umgewandelt. Dieses Vorhaben stand schon länger auf der Agenda der Wassersportler, denn die Garage hatte früher ihre Funktion, Sportler zu Wettkämpfen zu transportieren. Im vergangenen Jahr wurde das Projekt realisiert und nun, in dieser Woche, wurde die neue Sportstätte feierlich eingeweiht.

Nun haben die 836 Vereinsmitglieder Zugang zu einem lichtdurchfluteten Sportraum, der für eine Vielzahl sportlicher Aktivitäten genutzt werden kann. Der Umbau kostete insgesamt 215.000 Euro, wobei 50% dieser Summe durch Fördermittel des Landessportbundes finanziert wurden. Die Stadtwerke Neustrelitz und weitere Unterstützer haben ebenfalls zur Finanzierung beigetragen, während die Sparkasse Mecklenburg-Strelitz den Restbetrag als Kredit zur Verfügung stellte. Während des Ausbaus konnten neue Ideen in den Finanzrahmen integriert werden, was der Qualität des Projekts nur zugutekam.

Ein Ort für Gesundheit und Fitness

Besonders erfreulich ist, dass sich im neuen Sportraum ein Zentrum für Herzsport und Rehasport etabliert hat, das bereits große Nachfrage verzeichnet. Interessierte müssen sich über den Verband Herzgruppen in Mecklenburg-Vorpommern in Rostock anmelden. Die Gruppen werden von speziell ausgebildeten Therapeuten und Ärzten begleitet, und die Leistungen werden über die Krankenkassen abgerechnet. Diese Therapie hat beim WSV Neustrelitz eine 25-jährige Tradition und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit.

Doch das ist noch nicht alles! In Zukunft ist auch eine Kindertanzgruppe geplant, die ihren Platz im neuen Sportraum finden soll. Hier wird also nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für den Spaß und die Freude an der Bewegung gesorgt.

Ein Schritt in die Zukunft

Die Entwicklung in Neustrelitz reiht sich nahtlos in ein größeres Bild ein, das derzeit in Deutschland gezeichnet wird. Der Bund stellt erstmals Fördermittel für das neue Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zur Verfügung. Im Wirtschaftsplan des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität sind für den aktuellen Projektaufruf 333 Millionen Euro reserviert. Ziel dieses Programms ist es, Städte und Gemeinden bei der Sanierung und Modernisierung von Sportstätten zu unterstützen. In dieser Legislaturperiode sollen bis zu einer Milliarde Euro bereitgestellt werden, um alte Sportanlagen in moderne, barrierefreie und zukunftsfähige Orte umzuwandeln.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die erste Förderphase wird mit dem aktuellen Projektaufruf gestartet, wobei auch die energetische Sanierung von Gebäuden einen großen Fokus hat. So können Städte, Gemeinden und Landkreise bis zum 15. Januar 2026 Projektskizzen digital beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung einreichen. Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Damit wird nicht nur der Sport gestärkt, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet.