In Pasewalk, wo die Luft nach frischem Heu und alten Gleisen riecht, tut sich was Spannendes: Ein ehemaliges Bahnhofsgebäude bekommt einen neuen Anstrich – und zwar mit 18 neuen Sozialwohnungen! Ja, richtig gehört. Da wird nicht nur einfach gebaut, sondern auch an die gedacht, die es im Alltag oft schwerer haben. Die neuen Wohnungen sind teilweise barrierefrei gestaltet, damit ältere Menschen oder Mieter im Rollstuhl problemlos ein- und aussteigen können. Das ist doch mal eine gute Nachricht für unsere Stadt!
Kultusministerin Bettina Martin von der SPD war am Mittwochvormittag vor Ort und übergab Fördermittel in Höhe von fast 3,2 Millionen Euro. „Ohne diese Mittel wäre es echt schwer geworden, das Projekt auf die Beine zu stellen“, sagt Bürgermeister Danny Rodewald, der parteilos durch die Pasewalker Gassen streift. Das zeigt, wie dringend bezahlbarer Wohnraum in unserem Land benötigt wird. In einer Zeit, in der die Mieten für den Mittelstand immer unerschwinglicher werden, ist es ein echter Lichtblick, dass hier etwas vorangeht.
Wachstum im Bahnhofsviertel
Der Bau wird von einem Berliner Investor durchgeführt, und der hat sich nicht nur für die schöne Aussicht entschieden. Pasewalk hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Im Industriegebiet Berlin-Stettin haben Unternehmen wie Topregal ihre Zelte aufgeschlagen, was die Nachfrage nach modernen Wohnungen für ihre Mitarbeiter anheizt. Ein richtiger Boom, könnte man sagen! Wenn das nicht nach Fortschritt klingt, weiß ich auch nicht.
Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum ist nicht nur ein lokales Problem. Das spiegelt sich auch in den Zahlen auf Bundesebene wider. 2023 wurden deutschlandweit über 61.000 Wohneinheiten im sozialen Wohnungsbau gefördert, was einem beeindruckenden Anstieg von etwa 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das zeigt einmal mehr, dass die Politik das Thema ernst nimmt. Verena Hubertz, die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, hat kürzlich die Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus für die Bau- und Immobilienwirtschaft hervorgehoben. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung!
Ein Blick in die Zukunft
Für das Programmjahr 2025 stellt der Bund insgesamt 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung, um den sozialen Wohnungsbau weiter voranzutreiben. Das sind ganz schön viele Nullen! Davon sind 500 Millionen Euro für das Programm Junges Wohnen reserviert. Wenn das nicht nach einer großen Chance für unsere Städte klingt, dann weiß ich auch nicht. Schließlich ist es wichtig, dass nicht nur die älteren Generationen, sondern auch unsere jungen Leute eine Perspektive haben, um in ihren Heimatorten wohnen zu können.
Am Ende des Tages bleibt zu sagen, dass Pasewalk mit diesem Projekt nicht nur einen Schritt in Richtung bezahlbarem Wohnraum macht, sondern auch ein Stück Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger schafft. Und das ist doch etwas, worüber wir uns alle freuen können!