In Parchim gibt es heute einen Anlass zur Freude für die Mitarbeiter von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, Technischem Hilfswerk und anderen Blaulichtorganisationen. Ab sofort können sie in der Kantine der Volkssolidarität zu einem günstigeren Preis Mittagessen genießen. Der neu ins Leben gerufene „Blaulichtteller“ kostet nur 6,99 Euro – ein echter Leckerbissen, wenn man bedenkt, dass das gleiche Gericht normalerweise 8,50 Euro kostet. Und was gibt’s auf dem Teller? Currywurst, Pommes und ein Getränk. Klingt nach einer ordentlichen Portion für einen stressigen Arbeitstag!

Der Geschäftsführer der Volkssolidarität, Markus von Jan, hat mit dieser Aktion ein Zeichen der Wertschätzung für die engagierten Mitarbeiter und Ehrenamtlichen gesetzt. Bei der Auftaktveranstaltung waren auch der Wehrführer der Feuerwehr Parchim, Maik Kostecki, und der stellvertretende Wehrführer aus Gehlsbach, Stefan Jarchow, anwesend. Beide haben den Blaulichtteller bereits probiert und waren begeistert von der Qualität – das lässt die Herzen der Einsatzkräfte sicherlich höher schlagen!

Ein Ort der Gemeinschaft

Die Kantine in der Lübzer Chaussee 13a öffnet ihre Türen für den Blaulichtteller täglich von 11.30 bis 13 Uhr. Hier können die Einsatzkräfte vor Ort speisen oder das Gericht vorbestellen, um es bequem abzuholen. Eine Lieferung wird nicht angeboten – das hat seinen Grund: Die Pommes sollen frisch und knusprig bleiben! Das klingt nach einem durchdachten Konzept, um den hungrigen Helden der Region eine schöne Auszeit zu gönnen.

Ein weiterer Unterstützer dieser Aktion, Landrat Stefan Sternberg, hat sich ebenfalls positiv über das Projekt geäußert. Es wird deutlich, dass der Zusammenhalt und die Wertschätzung für die Blaulichtorganisationen in Parchim groß geschrieben werden. Und das ist wichtig, denn die Herausforderungen im Ehrenamt, sei es bei der Feuerwehr oder beim THW, sind nicht zu unterschätzen. Bei einem Fachgespräch des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement am 18. Oktober 2023 wurde die Bedeutung des Ehrenamtes noch einmal deutlich herausgestellt. Vertreter von Organisationen wie der DLRG und den Maltesern berichteten über ihre Arbeit und die Herausforderungen, vor denen sie stehen.

Herausforderungen und Chancen

In Deutschland beschäftigt das Ehrenamt viele Menschen, doch der Nachwuchs wird zur Herausforderung. In Bayern beispielsweise liegt der Anteil der Frauen in den Einsatzkräften bei nur 11%. In Mecklenburg-Vorpommern sieht es mit 17% schon besser aus, aber es gibt noch viel zu tun. Die Bekanntheit der ehrenamtlichen Arbeit muss steigen – schließlich ist das Engagement für viele eine Herzensangelegenheit. Auch bauliche Verbesserungen sind nötig, um eine moderne und sichere Betriebsführung zu gewährleisten. Die Stimmen werden lauter, dass rechtliche Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche verbessert werden müssen, etwa durch besseren Versicherungsschutz oder Steuerfreibeträge.

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All diese Aspekte führen uns vor Augen, wie wichtig es ist, unsere ehrenamtlichen Kräfte zu unterstützen. Die Volkssolidarität in Parchim geht hier mit gutem Beispiel voran und zeigt, dass eine kleine Geste, wie ein günstiger Mittagstisch, viel bewirken kann. Es sind die kleinen Dinge, die die Gemeinschaft stärken. Und vielleicht gibt es ja bald noch mehr solcher Initiativen, die das Ehrenamt ins Rampenlicht rücken!