Heute ist der 8.06.2026, und in Parchim weht ein Hauch von Abschied – Thomas Ott-Albrecht, der unermüdliche Motor des Theaters, nimmt nach 31 Jahren seinen Hut. Wow, 31 Jahre! Das ist eine Zeitspanne, in der er nicht nur die Bühne, sondern auch die Herzen der Zuschauer erobert hat. Mit 66 Jahren blickt der gebürtige Eberswalder auf eine eindrucksvolle Karriere zurück, die sich über Schauspiel, Regie und Intendanz erstreckt. Ursprünglich 1995 nach Parchim gekommen, war das eher eine Art Zwischenstopp, da ihm das Großstadtleben in Berlin nicht mehr zusagte. Wer hätte gedacht, dass aus diesem kurzen Aufenthalt eine so lange und fruchtbare Zeit wird?

Von 1995 bis 2003 führte er Regie, bevor er den Sprung zum Intendanten wagte. Das hat er großartig gemacht! Unter seiner Leitung sind bemerkenswerte Inszenierungen entstanden, darunter die viel beachteten Stücke „Die neuen Leiden des jungen W.“ und „Hallo Nazi“. Aktuell begeistert er das Publikum mit „Das Heimatkleid“ von Kirsten Fuchs. Wer einmal in einer seiner Aufführungen gesessen hat, kann den Zauber und die Leidenschaft spüren, die er in jede Produktion hineinsteckt.

Eine Karriere voller Leidenschaft

Ott-Albrecht wuchs in Berlin auf und begann seine Karriere beim Kinderfunk im DDR-Radio. Ganz schön spannend, oder? Sein Schauspielstudium in Rostock von 1984 bis 1988 war der erste Schritt in eine Welt, die er mit jeder Faser seines Seins lebt. Nach einem ersten Engagement in Bautzen entschied er sich, seine Leidenschaft für die Regie auszuleben. Da kann man nur sagen: Das war eine gute Entscheidung!

Seine Ansichten über Schauspieler sind erfrischend. Er plädiert für Bodenständigkeit und Unprätentiousness – das Publikum spürt diese Authentizität und Ehrlichkeit auf der Bühne. Und wie oft hat er uns erzählt, dass er gerne Büchners „Leonce und Lena“ inszeniert hätte? Ein Stück, das er in Parchim nicht umsetzen konnte. Aber wer weiß? Vielleicht wird er nach seinem Ruhestand als Regisseur weiterarbeiten und uns mit neuen Ideen überraschen.

Ein neuer Anfang für Parchim

Nun steht der Wechsel an der Spitze des Theaters bevor. Oliver Meyer wird der neue künstlerische Leiter am Jungen Staatstheater Parchim. Ein neuer Wind weht durch die Gänge, und wir sind gespannt, welche Impulse er setzen wird. Das Mecklenburgische Staatstheater, zu dem auch Parchim gehört, hat insgesamt drei Spielstätten in Schwerin und Parchim. Eine kleine, aber feine Theaterfamilie!

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Der Abschied von Thomas Ott-Albrecht ist nicht nur ein persönlicher Moment für ihn, sondern auch ein gewichtiger Einschnitt in die Geschichte des Theaters Parchim. Er hat nicht nur eine Ära geprägt, sondern auch viele junge Talente gefördert und inspiriert. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Theaterlandschaft in den kommenden Jahren entwickeln wird – die Erwartungen sind hoch, und die Vorfreude ebenso.