Heute, am 24.04.2026, sorgt ein kleiner Husarenaffe namens Yuji für Aufregung – nicht nur im Zoo von Guadalajara, Mexiko, sondern auch im Internet. Dieses männliche Affenbaby hat sich rasch zum Internetstar entwickelt und zieht viele Besucher an, die ihn unbedingt live sehen möchten. Yuji, der am 3. März geboren wurde und bei der Geburt 443 Gramm wog, wird von Tierpflegern liebevoll mit der Flasche aufgezogen, da seine unerfahrene Mutter nicht in der Lage war, ihn zu versorgen.

Um Yuji ein Gefühl der Sicherheit zu geben, erhielt er ein Plüschtier, das ihm Trost spendet. Iván Reynoso Ruiz, der Leiter der Primatenabteilung, berichtet, dass viele Zoo-Besucher über soziale Medien von Yuji erfahren haben und extra anreisen, um den süßen kleinen Kerl zu beobachten. Mit seinen knapp zwei Monaten ist Yuji bereits kräftig und lernt, die ersten Kletterversuche zu wagen. Die Tierpfleger haben entschieden, ihn handaufzuziehen, da die ersten Lebensstunden für die Entwicklung eines Affenbabys entscheidend sind.

Das Leben eines Husarenaffen

Husarenaffen, zu denen auch Yuji gehört, leben in der Wildnis in Savannen, Graslandschaften und Halbwüsten in West- und Zentralafrika. Ihr Fell ist an der Oberseite rötlich-braun und an der Unterseite weiß bis grau, und sie sind hauptsächlich Bodenbewohner. Wenn es um ihre Ernährung geht, sind sie überwiegend Pflanzenfresser. Ihre Speisekarte umfasst eine Vielzahl von Köstlichkeiten: Früchte, junge Triebe, Blüten, Samen, Gallen und Pilze stehen auf dem Menü, während sie gelegentlich auch zu Insekten, Nestlingen und kleinen Wirbeltieren greifen.

In der afrikanischen Savanne nutzen Husarenaffen Blätter, Früchte und Baumsäfte von Akazien, wobei diese Baumsäfte bis zu 20 % ihrer Ernährung ausmachen können. Besonders beliebt sind die Früchte von Tamarinden und Opuntien, wobei sie kleine Früchte wie Beeren bevorzugen. Ihre kleinen Schneidezähne bereiten ihnen allerdings manchmal Schwierigkeiten beim Abbeißen von größeren Früchten. Zudem sind Husarenaffen auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr angewiesen und suchen aktiv nach Wasserstellen, um ihren Durst zu stillen.

Die Zukunft von Yuji

Im Zoo von Guadalajara wird Yuji derzeit mit vier Flaschen Muttermilchersatz pro Tag gefüttert, angereichert mit proteinreichem Getreide. Das Ziel ist es, ihn im Alter von sechs bis sieben Monaten auf eine ausgewogene Ernährung bestehend aus Gemüse und Obst umzustellen. Sobald er bereit ist, soll Yuji vom Zoo-Krankenhaus ins Affengehege umziehen, wo er seine Artgenossen näher kennenlernen kann. Derzeit haben die Tierpfleger jedoch nur eine vorsichtige Annäherung zwischen Yuji und seiner Gruppe zugelassen. Er beobachtet die anderen Affen aus einer Transportbox und durch einen Zaun getrennt, während er die aufregenden Kletterkünste seiner Verwandten beobachtet.

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Wenn Sie mehr über Husarenaffen und deren Lebensweise erfahren möchten, besuchen Sie gerne die Webseite des Frankfurter Zoos, die spannende Einblicke in das Leben dieser faszinierenden Tiere bietet.