Am 2. November 2024 war es soweit: Das Amt Dömitz-Malliß lud zum zweiten Ehrenamtsball ins Vielanker Brauhaus ein. Ein Abend, der ganz im Zeichen der Wertschätzung für die unermüdlichen Ehrenamtlichen stand. Melina Profeta und ihr Team hatten ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das die fast 200 Gäste in seinen Bann zog. Neben einem köstlichen Abendessen gab es auch reichlich Gelegenheit zum Tanzen und Feiern – musikalisch untermalt von den Cheerleadern des LSV Eldena und der talentierten Emma Stockmann am Klavier.
Amtsvorsteher Burkhard Thees sprach bei der Eröffnung des Balls über die immense Bedeutung des Ehrenamts für das Leben auf dem Land. „Ohne euch, liebe Ehrenamtliche, wäre unser gemeinschaftliches Leben um vieles ärmer!“, so seine Worte. Die goldene Ehrenamtskarte, ein ganz besonderes Zeichen der Anerkennung, ging an Detlef Möller aus Karenz, während 23 weitere Ehrenamtliche in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet wurden. Die Ehrenamtskarten wurden von Angelika Lübcke, der MitMachZentrale des Landkreises, und dem Moderator Alfred Wilkens überreicht.
Die Ausgezeichneten im Rampenlicht
Die Kategorien waren vielfältig und spiegelten die breite Palette des ehrenamtlichen Engagements wider. In der Sparte Kultur und Feuerwehr wurden unter anderem Isolde Ankert und Tobias Hibinski geehrt. Im Bereich Freizeit, Soziales und Jugendarbeit durften sich Wolfgang Heike und Regina Dahl über ihre Auszeichnung freuen. Und auch im Sport wurden viele Gesichter geehrt: Jens Wegener und Madlen Schlede waren nur einige von vielen, die an diesem Abend im Mittelpunkt standen.
Erstmals waren auch Abordnungen der Feuerwehren anwesend, was dem Abend eine besondere Note verlieh. Gemeinsam wurde gefeiert, gelacht und die Erfolge des ehrenamtlichen Engagements gewürdigt. Der Abend war nicht nur eine Feier, sondern auch ein Dankeschön an all jene, die viel Zeit und Energie in ihre Projekte investieren. Diese herzliche Atmosphäre wird in der Region sehr geschätzt.
Ein Zeichen der Wertschätzung
Aber was macht solche Veranstaltungen wirklich besonders? Es ist das regelmäßige und aufrichtige Lob, das Ehrenamtliche motiviert und ihnen das Gefühl gibt, wertgeschätzt zu werden. Ein einfaches „Danke“ oder spezifisches Lob kann Wunder wirken. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, eine Kultur der Anerkennung im Verein zu schaffen. Bei persönlichen Gesprächen, Vorstandssitzungen oder Newslettern sollten die Leistungen der Ehrenamtlichen hervorgehoben werden.
Vereinsveranstaltungen bieten die perfekte Bühne, um Ehrenamtliche öffentlich zu ehren. Ob durch Urkunden, kleine Geschenke oder einfach durch ein ehrliches Dankeschön – all das trägt zur Motivation und Bindung an den Verein bei. Ein weiteres Plus? Individuelle Anerkennung. Nicht jeder fühlt sich durch die gleiche Form der Wertschätzung angesprochen. Daher gilt es, die Ehrenamtlichen kennenzulernen und ihre Präferenzen zu verstehen.
Flexibilität und Verständnis für die Lebensumstände der Ehrenamtlichen sind ebenfalls entscheidend. Ein Verein sollte auf die unterschiedlichen zeitlichen Kapazitäten eingehen und flexible Engagement-Modelle anbieten. Wer die Ehrenamtlichen in der Gestaltung des Vereins aktiv miteinbezieht, hat nicht nur ein motiviertes Team, sondern auch einen lebendigen Verein, der von Ideenreichtum und Gemeinschaftsgeist profitiert.
Der Ball im Kulturhaus Dömitz hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Anerkennung des Ehrenamts ist. Und während die Musik noch in den Ohren nachhallt und die Erinnerungen an einen gelungenen Abend lebendig bleiben, bleibt nur zu hoffen, dass solche Veranstaltungen auch in Zukunft ihren Platz im Kalender finden. Denn das Ehrenamt ist das Herzstück unserer Gemeinschaft – und das darf niemals in Vergessenheit geraten.