Heute ist der 20.05.2026 und wir haben eine kleine Störung im Bahnverkehr zu vermelden. Das betrifft vor allem die Region Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Die Deutsche Bahn hat gerade eine Meldung herausgegeben, die uns informiert, dass es im Regionalverkehr auf der Strecke RB 23 zu unregelmäßigen Fahrplanänderungen kommt. Die Ursache? Leider unbekannt. Immerhin wissen wir, dass diese Störung heute, am 20. Mai, begonnen hat und auch heute noch andauert.

Ein ganz konkretes Beispiel für die Auswirkungen dieser Störung ist der Zug RB18822, der von Swinoujscie Centrum (14:16 Uhr) nach Seebad Heringsdorf fahren sollte. Leider wird dieser Zug aufgrund einer technischen Störung ausfallen. Fahrgäste, die in diesem Zug sitzen wollten, werden gebeten, den nachfolgenden Zug ab Swinoujscie Centrum um 15:16 Uhr zu nutzen. Eine kleine Umstellung im Reiseplan, aber immerhin gibt’s eine Lösung!

Aktuelle Verkehrsmeldungen für den Regionalverkehr

Das ist jedoch nicht das einzige, was derzeit im Bahnverkehr auf dem Spiel steht. Aktuelle Verkehrsmeldungen zeigen, dass auch im Fernverkehr einige Umleitungen und längere Fahrzeiten anstehen. So gibt es von Hamburg nach Berlin eine Generalsanierung, die die Reisenden umleitet und damit die Fahrtzeit verlängert. Ähnliches gilt für die Strecke Hannover – Berlin, wo Baumaßnahmen Haltausfälle mit sich bringen. Auch auf der Strecke Hamburg – Schwerin müssen Fahrgäste mit Umleitungen rechnen.

Im Regionalverkehr sind die Meldungen für Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern momentan erfreulicherweise ohne weitere Störungen. Das ist doch einmal eine gute Nachricht! Aber wie wir wissen, kann es im Bahnverkehr immer mal wieder zu Überraschungen kommen. Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn war im Jahr 2023 mit rund 64% im Fernverkehr nicht gerade berauschend, während die Züge der DB Regio im ersten Quartal 2023 immerhin auf 92 bis 93% Pünktlichkeit kamen. Ein Lichtblick, wenn auch mit einem Schatten!

Fahrgastrechte und Entschädigungen

Ganz wichtig für alle Reisenden: Wer von den Verspätungen betroffen ist, sollte sich über seine Fahrgastrechte informieren. Ab einer Verspätung von 60 Minuten gibt es eine Erstattung von 25% des Ticket-Preises. Und bei einer Verspätung von 120 Minuten sind es sogar 50%! Bei einer Verspätung von 20 Minuten am Startbahnhof wird die Zugbindung aufgehoben, was den Reisenden etwas mehr Flexibilität gibt. Das ist doch ein kleiner Trost, wenn der Zug mal wieder auf sich warten lässt.

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Die Beantragung von Entschädigungen kann direkt im DB Reisezentrum erfolgen oder auch per Post an das Servicecenter Fahrgastrechte geschickt werden. Wer also denkt, dass er aufgrund von Verspätungen oder Zugausfällen Anspruch auf eine Rückerstattung hat, der sollte sich gut informieren und die entsprechenden Belege zusammenstellen. Es ist immer besser, vorbereitet zu sein und seine Rechte zu kennen, als hinterher dumm dazustehen!

In der Hoffnung, dass die Störungen bald der Vergangenheit angehören und wir wieder pünktlich in die schönsten Ecken Norddeutschlands reisen können, wünschen wir allen Reisenden eine gute Fahrt – und vielleicht ein bisschen Geduld, wenn es mal wieder etwas länger dauert.