Heute ist der 5.05.2026 und in Güstrow stehen die Menschen unter Schock. Der Mordprozess um den Tod des kleinen Fabians sorgt für großes Aufsehen, nicht nur in der Region, sondern im ganzen Land. Ein tragisches Schicksal, das viele Herzen berührt und Fragen aufwirft, die sich nicht so einfach beantworten lassen.

Fabians Vater, der 35-jährige Matthias R., ist als Zeuge vor dem Landgericht Rostock aufgetreten und hat sich dabei klar positioniert: Er hält die Angeklagte, Gina H., für unschuldig. Das ist bemerkenswert – schließlich hat er im Oktober 2025, nur einen Monat nach dem Verschwinden seines Sohnes, selbst schwere Vorwürfe gegen sie erhoben. In einem Chat fragte er sie direkt, ob sie etwas mit dem Verschwinden und dem Tod von Fabian zu tun habe. Ihre Antwort? „Spinnst du?“ Ein Satz, der so viel Unbehagen und Verwirrung in sich trägt. Sie meldete schließlich den Fund von Fabians Leiche am 14. Oktober 2025, nachdem er vier Tage lang aus der Wohnung seiner Mutter verschwunden war.

Ein Paar in schwierigen Zeiten

Was die Situation noch komplizierter macht, ist die Tatsache, dass Matthias und Gina seit ihrer Trennung im August 2025 immer wieder in Kontakt standen. Oft mit Streitigkeiten, die Matthias das Gefühl gaben, als wäre er der „Butler“ in der Beziehung. Am Abend vor Fabians Verschwinden herrschte Funkstille zwischen den beiden – ein unheimliches Gefühl. Doch wie es der Zufall will, haben sich Matthias und Gina im Gefängnis, wo sie sich seit der Verhaftung von Gina aufhalten, im Januar 2026 wieder angenähert. „Wir sind wieder ein Paar“, erklärt Matthias, und das lässt nicht nur bei den Anwesenden im Gerichtssaal die Köpfe schütteln.

Die Staatsanwaltschaft wirft Gina H. vor, Fabian heimtückisch ermordet zu haben, weil sie glaubte, er stünde ihrer Beziehung zu Matthias im Weg. Ein Motiv, das auf den ersten Blick absurd erscheint. Doch die Beweise, die gegen sie sprechen, sind beunruhigend. Unter anderem fanden sich in ihrem Google-Suchverlauf Anfragen wie „Fressen Wildschweine tote Menschen?“ und „Vermisste Person Güstrow“. Matthias hat sogar die Vermutung geäußert, dass Ginas Handy möglicherweise gehackt wurde. Ein Gedanke, der zeigt, wie verzweifelt er ist, die Unschuld seiner Partnerin zu verteidigen.

Die schrecklichen Details

Die Umstände des Mordes sind grauenhaft. Die Staatsanwaltschaft glaubt, dass Gina H. Fabian am 10. Oktober 2025 mit ihrem orangen Wagen abholte und ihn mit sechs Messerstichen tötete. Überwachungskameras zeigen ihr Fahrzeug 100 Meter von Fabians Wohnung, als sein Handy zuletzt aktiv war. Ein Bild, das sich ins Gedächtnis brennt und Fragen aufwirft, die keine einfachen Antworten bieten.

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In der Trauer um den Verlust ihres Sohnes entwarf Gina sogar die Trauerrede mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz. Ein weiterer Hinweis auf die seltsame Verbindung zwischen dem Digitalen und dem Menschlichen in diesem tragischen Fall. Der Prozess wird am 13. Mai 2026 fortgesetzt und die Menschen in Güstrow – und weit darüber hinaus – werden gebannt verfolgen, wie sich diese düstere Geschichte weiter entfaltet. Der gewaltsame Tod des kleinen Fabians hat Spuren hinterlassen, die nicht so schnell verheilen werden.