Heute ist der 29. Mai 2026, und der Mordprozess um den tragischen Fall des kleinen Fabian aus Güstrow nimmt weiter Fahrt auf. Die Angeklagte, Gina H., steht im Mittelpunkt eines Verfahrens, das die Gemüter in der Region bewegt. Fabians Mutter, Dorina L., wird von der erfahrenen Anwältin Christine Habetha als Nebenklägerin vertreten. Der Prozess, der bisher erst einen Bruchteil der vorgesehenen 17 Verhandlungstage abgeschlossen hat, wurde nun um weitere zehn Tage verlängert. Über 60 Zeugen sollen gehört werden, und die Spannung steigt mit jedem neuen Verhandlungstag.

Am 28. Mai 2026 fand der siebte Verhandlungstag im Landgericht Rostock statt. In der Luft lag eine Mischung aus Anspannung und Trauer, während die Gerichtsverhandlung sich mit den schrecklichen Details des Falls auseinandersetzte. Mehrere Sachverständige legten ihre Erkenntnisse zu Blut- und Faserspuren vor, die auf die Täterschaft von Gina H. hindeuten. So berichtete ein Experte des Landeskriminalamts über die Untersuchung von Textilfasern. Unter Fabians Fingernagel fand man eine Faser, die zu einem Pullover der Angeklagten passen könnte. Das gibt einem schon zu denken, oder? Und an einem verbrannten Ärmel von Fabians Kleidung wurde eine Faser gesichert, die möglicherweise von einer Reithose stammt. Das alles klingt nach einem düsteren Puzzle, in dem jeder kleine Hinweis eine große Bedeutung hat.

Die Blutsuppe und die digitale Spur

Ein weiterer zentraler Punkt in der Beweisführung sind die Blutspuren, die im Geländewagen von Gina H. gefunden wurden. Eine forensische DNA-Analytikerin berichtete, dass ein Blutfleck auf einer Küchenrolle im Fahrzeug mit Fabians DNA übereinstimmt. Und nicht nur das – auch im Fußraum des Wagens wurden DNA-Spuren von Fabian nachgewiesen. Es ist erschreckend, wie viele Spuren sich in dem Auto der Angeklagten befinden. Aber wann wurden diese Spuren hinterlassen? Das bleibt ungewiss. Ein Gutachter stellte fest, dass die Übertragung der Spuren nicht nachvollziehbar sei, was die Bewertung erschwert. Und die Auswertung von Funkzellen- und Verbindungsdaten zeigte, dass Gina H. am Tattag möglicherweise in der Nähe des Leichenfundorts war. Ihr Smartphone war am Tattag für etwa zwei Stunden wahrscheinlich ausgeschaltet. Komisch, oder?

Die Anklage geht davon aus, dass Gina H. Fabian am 10. Oktober 2025 von seiner Mutter abholte und ihn zu einem Tümpel brachte, wo sie ihn mit mindestens sechs Messerstichen tötete. Nach der Tat soll sie die Leiche mit Brandbeschleuniger angezündet haben, um Spuren zu vernichten. Der Vorwurf lautet, dass sie Fabian aus der Wohnung gelockt, ihn bei Klein Upahl erstochen und seinen Leichnam anschließend angezündet haben soll. Das alles klingt wie ein schlechter Krimi, aber hier geht es um das Leben eines kleinen Jungen und um die Suche nach Gerechtigkeit.

Ein Prozess voller Fragen

Die Verhandlung hat bereits viele Fragen aufgeworfen und die Gemüter erhitzt. Was ist in der Nacht des 10. Oktober wirklich passiert? Warum gab es keine Auffälligkeiten bei den Handydaten der anderen relevanten Personen am Tatabend? Komischerweise meldete Gina H. erst vier Tage nach dem Verschwinden von Fabian der Polizei, dass sie die Leiche des Jungen gefunden habe. Und dann wird sie auch noch Anfang November 2025 verhaftet. Es gibt noch so viele Unklarheiten, dass es einen fast schwindelig macht.

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Der Prozess wird am kommenden Dienstag fortgesetzt. Weitere Aussagen von Polizeibeamten, die mit der Untersuchung des Tatortes beschäftigt waren, stehen an. Die ganze Region schaut gespannt auf die Entwicklungen. Es bleibt zu hoffen, dass die Wahrheit ans Licht kommt und die Gerechtigkeit für Fabian und seine Mutter endlich erreicht wird.