Am Freitag, dem 1. Mai 2026, startete in Greifswald und Ribnitz-Damgarten die bundesweite Aktion Stadtradeln. Mit dieser Initiative soll die Nutzung von Kraftfahrzeugen reduziert und CO2 eingespart werden. Ziel ist es, möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und so einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Teilnahme steht allen Personen offen, die in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) oder Ribnitz-Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen) wohnen, arbeiten oder eine Bildungsstätte besuchen.
In Greifswald nahmen in diesem Jahr fast 3.000 Menschen an der Aktion teil, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Zur Eröffnung der Veranstaltung fand ein großes Fahrradfest in der Rudolf-Petershagen-Allee statt, das von den Greifswalder Stadtwerken und der Radsportabteilung der HSG Uni Greifswald organisiert wurde. Das Programm bot zahlreiche Wettbewerbe für verschiedene Altersgruppen bis 17 Uhr, wobei der Große Preis der Stadtwerke einen besonderen sportlichen Schwerpunkt setzte. Hier absolvierten U17-Junioren eine Strecke von 75 Kilometern durch und um die Stadt Marlow.
Ein Fest für Groß und Klein
Die Initiative wird durch ehrenamtliche Angebote ergänzt, die Kindern im Vorschulalter einen sicheren Umgang mit dem Fahrrad vermitteln. So wird nicht nur das Fahrradfahren gefördert, sondern auch ein Bewusstsein für die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltschutz geschaffen. Die Stadt Greifswald zeigt mit dieser Aktion, dass sie ein aktives Interesse an einer umweltfreundlichen Mobilität hat.
In anderen Regionen des Bundeslandes beginnen die Termine für das Stadtradeln bald: Stralsund startet am 13. Mai und Sassnitz am 3. Juni. Diese bundesweite Aktion ist Teil eines größeren Trends, der Menschen dazu anregt, die Vorteile des Radfahrens im Alltag zu erkennen und zu nutzen.
Radfahren für ein besseres Klima
Das Stadtradeln ist nicht nur ein lokaler Wettbewerb, sondern ein internationaler Fahrradwettbewerb, der zwischen dem 1. Mai und 30. September stattfindet. Über 300.000 Menschen aus knapp 900 Kommunen haben zuletzt insgesamt 60 Millionen Kilometer geradelt. Die Idee dahinter ist einfach: Durch das Radfahren sollen Alltagswege umweltfreundlicher zurückgelegt werden. Frische Luft, Bewegung und die Flexibilität, ohne Stau und Parkplatzsuche ans Ziel zu kommen, sind nur einige der Vorteile, die das Radfahren mit sich bringt.
Eine ausreichende Radinfrastruktur ist entscheidend, um den Umstieg auf das Rad dauerhaft zu fördern. Kommunalpolitiker sind eingeladen, am Stadtradeln teilzunehmen, um die Radfahrbedingungen in ihrer Kommune selbst zu erfahren. Zudem können Bürger über die Plattform RADar! Störstellen wie Schlaglöcher melden, was der Kommunalverwaltung hilft, Verbesserungen vorzunehmen.
Das Klima-Bündnis, das die Durchführung der Kampagne organisiert, stellt die notwendige IT-Infrastruktur, eine STADTRADELN-App und PR-Materialien zur Verfügung. Durch diese Unterstützung wird es möglich, die Aktion mit geringem Aufwand und kostengünstig umzusetzen. Diese Initiative zeigt, dass das Radfahren nicht nur eine gesunde Sportart ist, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen leisten kann.