In Greifswald tut sich was! Am 27. und 28. August 2026 findet ein ganz besonderer Kurs statt: „Introduction to Non-Animal Methods in Biomedical Research“. Hierbei handelt es sich um einen zwei Tage langen Überblick über Technologien, die den Einsatz von Tieren und tierischen Produkten in der Forschung ersetzen. Für alle, die sich für moderne und ethische Forschungsansätze interessieren, ist das ein echtes Highlight. Das Event findet in der HS Nord statt und die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 25. Ein Grund mehr, sich schnell anzumelden, wenn man ein Masterstudierender oder Doktorand ist.

Der Kurs wird von Dr. Pedro Pinto geleitet und bietet einen tiefen Einblick in die Fortschritte alternativer Methoden in der Pharmakologie, Krebsforschung und Arzneimittelentwicklung. Organoid-Technologie, Mikrofluidiksysteme und fortgeschrittene Zellmodelle sind nur einige der spannenden Themen, die behandelt werden. So wird unter anderem gezeigt, wie diese Technologien bei der Krankheitsmodellierung, Toxizitätstests und personalisierten Medizin Anwendung finden können. Ein praktischer Teil an der Universitätsmedizin Greifswald wird auch nicht fehlen – da kann man direkt sehen, was die Theorie in der Praxis bedeutet!

Ein Blick ins Curriculum

Der erste Tag beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der 3R-Prinzipien – Reduktion, Ersatz, Verfeinerung. Hier wird die Bedeutung von Tieren in der biomedizinischen Forschung beleuchtet, die frühen Methoden der Zellkultur werden thematisiert. Es wird auch darum gehen, warum Alternativen zu Tieren so wichtig sind. In den darauf folgenden Modulen geht es um humanrelevante In-vitro-Modelle und die Rolle von Organoiden. Diese kleinen Wunderwerke der Biomedizin ermöglichen es, Mikro-Organe in vitro zu rekreieren und eröffnen ganz neue Perspektiven.

Am zweiten Tag wird es um digitale Zwillinge und deren Anwendung in der Forschung gehen. Virtuelle Experimente sind heutzutage ein heiß diskutiertes Thema. Wer hätte gedacht, dass Technik und Biomedizin so eng verzahnt sind? Auch geschlechtsspezifische Modelle werden behandelt, besonders spannend, wenn man bedenkt, wie wichtig ein differenzierter Blick auf die menschliche Physiologie ist.

Praktische Anwendungen und mehr

Die praktischen Anwendungen an der UMG sind das Sahnehäubchen auf diesem Kurs. Hier wird gezeigt, wie Krebserkrankungen wie Nieren-, Blasen- und Prostatakrebs auf einem Chip modelliert werden können. Das klingt nicht nur innovativ, sondern könnte auch in Zukunft dazu beitragen, die Forschung effizienter und humaner zu gestalten. Wer weiß, vielleicht sitzt der nächste große Durchbruch in der personalisierten Medizin genau hier!

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Ein Kurs wie dieser bietet nicht nur einen tiefen Einblick in die neuesten Entwicklungen der biomedizinischen Forschung, sondern fördert auch den Austausch zwischen den Teilnehmern. Es ist eine großartige Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und gemeinsam an der Zukunft der Forschung zu arbeiten. Der Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für nicht-tierische Methoden und die 3R-Prinzipien rundet das Angebot ab und macht es zu einem Muss für alle, die in der Forschung tätig sind.

Wer sich für diesen Kurs interessiert, sollte sich unbedingt bei der Graduiertenakademie in Greifswald melden. Die Anmeldung ist erforderlich, und man erreicht die Akademie unter der Telefonnummer +49 3834 420 1618 oder per E-Mail an graduiertenakademie@uni-greifswald.de. Lasst euch diese Chance nicht entgehen, denn die Zukunft der biomedizinischen Forschung ist nicht nur spannend, sondern auch ethisch und verantwortungsvoll!