Heute ist der 1.06.2026. Greifswald hat sich in ein festliches Musikparadies verwandelt, denn die 80. Bachwoche hat begonnen! Seit dem ersten Tag der Feierlichkeiten am 1. Juni bis zum 7. Juni können Musikliebhaber aus nah und fern an knapp 40 Veranstaltungen teilnehmen. Ein wahres Fest für die Sinne, das unter dem Motto „Bach ad infinitum“ steht – was so viel bedeutet wie „Bach unendlich“. Na ja, die Musik von Johann Sebastian Bach könnte sich tatsächlich bis in alle Ewigkeit erstrecken, oder?
Der Greifswalder Dom, ein eindrucksvoller Ort, der den Klang von Bachs Meisterwerken perfekt einfängt, ist besonders in der Morgenzeit lebendig. Tägliche geistliche Morgenmusik wird hier zelebriert, und die Auswahl der Kantaten ist eine Hommage an alte Programme. Musikliebhaber können sich auf groß besetzte Werke freuen, die mit viel Liebe und Hingabe aufgeführt werden. Und wenn man an die Höhepunkte der Woche denkt, kommt man nicht umhin, die Aufführung der h-Moll-Messe am letzten Tag zu erwähnen – ein echtes Muss für jeden Bach-Fan!
Ein Fest für alle Sinne
Der künstlerische Leiter der Bachwoche, Frank Dittmer, hat sich auch dieses Jahr wieder mächtig ins Zeug gelegt. Er betont die festliche und strahlende Natur des Magnificats, das zur Eröffnung des Festivals um 20 Uhr am 1. Juni erklingen wird. Die 45 Musiker, die auf den Spuren von Bach wandeln, werden dabei von dem Greifswalder Domchor und dem Kammerorchester der Komischen Oper Berlin unterstützt. Ein echtes Erlebnis, das die Herzen höher schlagen lässt!
Rund 10.000 Besucher werden in dieser Woche erwartet. Viele von ihnen kommen regelmäßig und betrachten den Besuch der Morgenmusiken als ein Ritual. Ehrlich gesagt, wer könnte dem Charme dieser musikalischen Reise widerstehen? Besonders interessant: In diesem Jahr ist die NDR Big Band erstmals Teil des Programms. Das bringt frischen Wind und zeigt, dass die Bachwoche immer wieder für Überraschungen gut ist!
Einblicke in die Geschichte
Die Bachwoche hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1946 zurückreicht, als Annelise und Hans Pflugbeil die Idee während eines Aufenthalts auf Hiddensee hatten. In den letzten 80 Jahren hat sich die Veranstaltung nicht nur musikalisch, sondern auch spirituell weiterentwickelt. Dompastor Tillmann Beyrich hebt hervor, wie wichtig die Kirche und die Musik in der Öffentlichkeit sind – besonders während der DDR-Zeit. Es ist ein schöner Gedanke, dass Musik in schwierigen Zeiten Trost spenden kann.
Besonders spannend sind die traditionellen Morgenmusiken, die über acht Dekaden hinweg immer wieder neu interpretiert werden. Und für die jungen Talente gibt es in diesem Jahr einen internationalen Gesangswettbewerb namens „CantateBach!“, der am 30. und 31. Mai über die Bühne ging. 24 Teilnehmende aus 16 Nationen haben hier ihr Bestes gegeben. Ein echtes Treffen der Kulturen, das die Vielfalt der Musik feiert!
Ein unvergessliches Erlebnis
Die Bachwochen-Card „Bach unendlich“ bietet für 150 Euro (50 Euro für Studierende) unnummerierte Plätze in allen Konzerten und macht es leicht, die zahlreichen Veranstaltungen zu genießen. Karten sind bei der Geschäftsstelle der Greifswalder Bachwoche erhältlich, sowohl telefonisch als auch online. Das ist eine großartige Möglichkeit, die Musik von Bach hautnah zu erleben und Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft zu werden.
Und so wird die 80. Bachwoche in Greifswald zu einem unvergesslichen Erlebnis, das die Herzen der Zuhörer berührt und die eindrucksvollen Werke von Johann Sebastian Bach in neuem Licht erstrahlen lässt. Wer weiß, vielleicht wird der Geist von Bach auch in den nächsten 80 Jahren weiterhin durch diese wunderbare Stadt wehen.