Heute ist der 4.05.2026. Ein Tag, an dem die Vorfreude in Ahlbeck schon jetzt greifbar ist. Am Grenzparkplatz in Richtung Swinemünde wird die Stadt bald zum Schauplatz einer ganz besonderen Attraktion: Die Bikiniausstellung „Die Welt geht baden“ nimmt Formen an! Ab Montag wird ein Großzelt mit einer beeindruckenden Ausstellungsfläche von 800 Quadratmetern errichtet. Die Eröffnung der Schau ist für den 3. Juni angesetzt, und die Neugierde wächst von Tag zu Tag.

Die Ausstellung wird nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch eine Reise durch die Kulturgeschichte der Bademode aus aller Welt. Besucher können sich auf eine faszinierende Auswahl freuen, die die Entwicklung der Bademode von den Anfängen bis zur modernen Zeit zeigt. Ein ganz besonderes Highlight sind die drei originalen Bikinis des Designers Louis Réard, der vor 80 Jahren den modernen Zweiteiler erfand. Mal ehrlich, wer kann schon behaupten, einen echten Réard zu sehen? Das ist wie die Krönung eines jeden Bademodenfans!

Ahlbeck wird zur Dependance des Bikini-Art-Museums

Die Ausstellung in Ahlbeck wird zur Dependance des 2020 gegründeten Bikini-Art-Museums in Bad Rappenau. Dieses private Museum hat sich auf die Geschichte der Bademode und Badekultur spezialisiert und erstreckt sich über 2.000 Quadratmeter auf zwei Etagen. Die Sammlungen sind beeindruckend und zeigen alles von historischen Badebekleidungen bis hin zu zeitgenössischen Kunstwerken. Besonders spannend sind die Bereiche History, Art und Move, in denen die Entwicklung der Bademode von 1870 bis zur Gegenwart thematisiert wird.

Ein Höhepunkt im Bad Rappenauer Museum ist die Sammlung von Louis Réard. Dort gibt es gleich 12 von weltweit 16 erhaltenen Réard-Originalen. Und nicht zu vergessen: Die zehn Meter hohe Symbolfigur Janara, die vom Dach des Museums grüßt! Eine 25-minütige Film- und Musikshow, die dem Lebenswerk von Louis Réard gewidmet ist, lässt die Zuschauer in die faszinierende Welt der Bademode eintauchen.

Initiator Jürgen Kraft und seine Vision

Jürgen Kraft, der Initiator dieser Ausstellung und ein leidenschaftlicher Bademodensammler, ist nicht nur am Aufbau des süddeutschen Museums beteiligt gewesen, sondern hat auch große Pläne für Ahlbeck. Er möchte ein dauerhaftes Angebot schaffen, das die Besucher das ganze Jahr über anzieht. Die Ausstellung soll bis November als „fliegender Bau“ am Grenzparkplatz stehen. Ja, man könnte sagen, Ahlbeck wird zur neuen Bademoden-Hochburg im Norden!

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die Aufregung ist spürbar. Eine Ausstellung, die nicht nur die Mode, sondern auch die Kultur und Geschichte hinter der Bademode beleuchtet – das hat in Ahlbeck definitiv gefehlt. Und gerade in einer Region, die so eng mit dem Wasser verbunden ist, wird es spannend zu sehen, wie die Geschichte der Bademode hier lebendig wird.