Heute ist der 3.06.2026 und die Luft hier in Mecklenburg-Vorpommern ist einfach nur frisch und einladend! Mit einem Blick auf die aktuelle Situation im Tourismusbereich wird klar, dass sich das Land auf einem spannenden Weg befindet. Die ITB Reisemesse in Berlin hat kürzlich ihre Pforten geöffnet und Mecklenburg-Vorpommern zieht eine durchweg positive Bilanz. Trotz eines Rückgangs der Gästezahlen aus dem Ausland, der 2025 um 1,8 % auf rund 965.000 Übernachtungen fiel, gab es bemerkenswerte Gespräche und neue Kontakte. Peter Kranz, Geschäftsführer der MV Tourismus GmbH, zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen und spricht von einem klaren Fokus auf die Gewinnung internationaler Urlauber.

Die Messe, die als die wichtigste Fachmesse der Branche gilt, läuft bis Donnerstag. Hier präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern erstmals unter der Regie der neuen Tourismusgesellschaft. Ziel ist es, das Bundesland bei internationalen Gästen noch stärker ins Rampenlicht zu rücken. Ein ehrgeiziges Unterfangen, das durch geplante Veranstaltungen in wichtigen Quellmärkten wie Polen, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz unterstützt wird. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) könnte dabei der Schlüssel zum Erfolg sein.

Ein Blick auf die Zahlen

Obwohl die internationalen Gästezahlen in den letzten Jahren rückläufig waren, gibt es auch Lichtblicke. Es gab Zuwächse an Gästen aus Polen, Österreich, Tschechien und der Schweiz – ein positiver Trend, der nicht ignoriert werden sollte. Die Mecklenburger Radtour kann hier als Beispiel dienen: Thomas Eberl berichtet von erfolgreichen Gesprächen mit Einkäufern aus Italien, den Niederlanden, Belgien und Österreich. Besonders der Radtourismus zeigt, welche Möglichkeiten für die Zukunft bestehen. Immerhin ist der Radtourismus ein wichtiger Bestandteil des Tourismus in MV.

Die Zahlen sprechen für sich: 2025 war das zweitbeste Jahr für die Tourismusbranche in Mecklenburg-Vorpommern seit 35 Jahren! Mit 8,2 Millionen Besuchern und 33,3 Millionen Übernachtungen ist das ein Anstieg von 1,7 % bzw. 1,2 %. Interessanterweise stieg die Anzahl der Übernachtungen im Land gegen den Bundestrend an. Mecklenburg-Vorpommern war 2025 sogar das zweitbeliebteste Urlaubsziel in Deutschland – eine wahre Leistung!

Qualität vor Quantität

Die strategische Ausrichtung der Tourismusgesellschaft legt den Fokus auf die Qualität der Touristen. Ein gutes Beispiel dafür ist die geplante Pressekonferenz am 3. März zur Vorstellung des Sommerprogramms und der Gäste- und Übernachtungszahlen des Vorjahres. Dabei wird ein „Tourismuspolitisches Frühstück“ am 5. März in der Landesvertretung organisiert – ein innovativer Ansatz, um über die Herausforderungen und Chancen im Tourismus zu diskutieren.

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Im Jahr 2018 erreichte Mecklenburg-Vorpommern mit 405.000 Auslandstouristen den Höchststand. Diese Zahl gilt es, wieder zu erreichen. Nach dem Corona-Einbruch, der 2021 nur 153.000 Auslandstouristen verzeichnete, hat sich die Situation bereits verbessert: 2024 reisten 8,0 Millionen Gäste an, die 32,9 Millionen Übernachtungen buchten. Das Niveau von 2014 wurde erreicht und die Werte bei Gästeankünften und Übernachtungen lagen auf einem der höchsten Punkte seit der Wiedervereinigung.

Ein Blick in die Zukunft

Die Entwicklung des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern wird auch weiterhin genau beobachtet. Hierbei stehen drei zentrale Perspektiven im Fokus: die Nachfrage der Gäste, die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen und die Wahrnehmung sowie Einbindung der Einheimischen. Zukünftig soll eine vierte Perspektive, die Nachhaltigkeit und Qualität, ergänzt werden. Das Ziel ist klar: Die Tourismusstrategie Mecklenburg-Vorpommerns soll überprüft werden, um die Entwicklungen und Trends auf einen Blick zu erfassen.

Mit interessanten Kennzahlen und interaktiven Elementen bietet das Tourismusprofil einen kompakten Überblick über die aktuelle Situation und die Wettbewerbsposition. Man kann fast schon den Schwung der Vorfreude spüren, wenn man an die nächsten Schritte denkt, die das Land unternehmen wird, um das touristische Potenzial weiter auszuschöpfen. Es bleibt spannend, wie sich die Bemühungen um die Sichtbarkeit und die Anwerbung ausländischer Touristen weiter entwickeln werden!