In Mecklenburg-Vorpommern gibt es frische Neuigkeiten für die tapferen Katastrophenschützer! Künftig dürfen sich diese Ehrenamtlichen über ein ganz besonderes Ehrenzeichen freuen, das ihnen für ihre herausragenden Leistungen verliehen wird. Der Landtag in Schwerin hat diesen Entschluss einstimmig gefasst – naja, fast einstimmig, denn die CDU hatte sich bei der Abstimmung enthalten. Aber hey, das zählt auch, oder? Dieses neue Ehrenzeichen ist nicht einfach nur ein Stück Metall, es ist eine symbolische Anerkennung für all das Engagement der Menschen, die sich unermüdlich für den Schutz ihrer Mitbürger einsetzen.
Die Auszeichnung orientiert sich am bestehenden Brandschutz-Ehrenzeichen. Wer sich also über 10, 25 oder sogar 40 Jahre hinweg engagiert hat, wird für seine Mühen belohnt. Und das nicht nur mit Ruhm und Ehre! Es gibt auch Jubiläumszuwendungen: 100 Euro für 10 Jahre, 200 Euro für 25 Jahre und sogar 250 Euro für 40 Jahre. Das klingt doch nach einer schönen Geste, oder? Der SPD-Abgeordnete Ralf Mucha hat den persönlichen Einsatz der Ehrenamtlichen besonders hervorgehoben und das zu Recht! Schließlich steckt da viel Herzblut drin.
Ein Schritt in die richtige Richtung
Innenminister Christian Pegel hat den Entwurf für das Gesetz zur Einführung des Katastrophenschutz-Ehrenzeichens vorgestellt und damit einen langjährigen Wunsch vieler Organisationen erfüllt. Das Ganze wird natürlich an den Landtag übergeben, aber die Richtung stimmt. Ziel ist es, den Stellenwert des ehrenamtlichen und professionellen Engagements im Bevölkerungsschutz zu betonen. Denn ohne die vielen Freiwilligen wäre der Katastrophenschutz nicht da, wo er heute ist. Das Ehrenzeichen wird an jene Personen verliehen, die sich besonders um den Schutz der Bevölkerung verdient gemacht haben. Auch eine Sonderstufe für außergewöhnliche Verdienste oder besonders mutiges Handeln ist vorgesehen – wie cool ist das denn?
Doch es gibt auch kritische Stimmen, die nicht nur auf die Auszeichnung schauen. Der Linken-Abgeordnete Michael Noetzel fordert, dass neben der Würdigung auch finanzielle und strukturelle Verbesserungen notwendig sind. Und die Grüne-Fraktionsvorsitzende Constanze Oehlrich sieht die Auszeichnung als Motivation für die Aktiven und als Anreiz für neue Ehrenamtliche. Das ist wichtig, denn frischer Wind tut immer gut! Selbst der AfD-Fraktionschef Nikolaus Kramer bezeichnet die Einführung des Ehrenzeichens als überfällig. Und der CDU-Abgeordnete Marc Reinhardt hat sogar angeregt, auch eine Würdigung für 50 Jahre Ehrenamt einzuführen. Vielleicht als nächste Stufe der Anerkennung?
Ein Blick über den Tellerrand
Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat den Gesetzentwurf ebenfalls begrüßt und sieht das als ersten Schritt zur Anerkennung. Doch sie warnen, dass die symbolische Würdigung nicht die gestiegenen Anforderungen durch Extremwetterereignisse und andere Gefahrenlagen überdecken darf. Eine nachhaltige Finanzierung für Ausstattung, Ausbildung, Infrastruktur und Nachwuchsgewinnung ist unabdingbar. Schließlich ist Katastrophenschutz ein zentrales Element der öffentlichen Sicherheit und wird maßgeblich von freiwilligem Engagement getragen. Hier ist also noch viel Luft nach oben.
In einer Zeit, in der viele Menschen bereitwillig ihre Zeit für andere opfern, um in Notlagen zu helfen, ist es wichtig, diese Geschichten zu erzählen. Die Mitmachaktion „Mein Moment im Ehrenamt“ hat bereits viele solcher Geschichten gesammelt. Über 6.782 Stimmen wurden abgegeben, und die besten Geschichten werden auf einer Kampagnenwebsite vorgestellt. Die Gewinner dürfen sogar nach Berlin reisen – das ist doch mal ein Anreiz! Hier wird nicht nur die harte Arbeit gewürdigt, sondern auch der Teamzusammenhalt und die Motivation, sich für andere einzusetzen.