Heute ist der 11. Juni 2026, und in der kleinen charmanten Stadt Neftenbach, ganz im Zeichen der Kunst, findet die Vernissage der Ausstellung „Facts and Figures“ der Brüder Chris und Pierre Labüsch statt. Das Museum platzt vor Neugier und Vorfreude, denn die beiden Künstler haben es geschafft, mit ihren neuesten Arbeiten die Herzen des Publikums zu erobern. Die Silhouetten von zwei Männern und einer Frau im Anzug, gefertigt aus robustem Eisen, ziehen alle Blicke auf sich. Ein mutiger Schritt, der die Grenzen der Kunst sprengt!
Chris Labüsch, der mit seinem Bruder Pierre die kreativen Geschicke steuert, ist für das Schweißen der beeindruckenden Werke verantwortlich. Dabei verfolgen sie einen Ansatz, der auf das Wesentliche abzielt – die „schnelle Silhouette“. Details sind hier nicht entscheidend, vielmehr geht es darum, Emotionen zu wecken und die Aufgaben von Managern darzustellen, die motivierte Menschen zusammenbringen. Ein Konzept, das sicher das ein oder andere Gespräch anregen wird!
Künstlerische Wurzeln und persönliche Ambitionen
Ein wenig Wehmut schwingt in Chris‘ Stimme mit, wenn er daran denkt, dass die Stadt Winterthur bislang keine Werke der Brüder angekauft hat. „Das wurmt mich schon“, sagt er, und man merkt, dass ihm die Anerkennung seiner Heimatstadt wichtig ist. Aber die beiden haben eine spannende Reise hinter sich. Sie begannen ihre Karriere in der Industrie und haben es geschafft, ihre Hobbys zum Beruf zu machen. Vor allem in der digitalen Welt waren sie Pioniere – unter den ersten, die eine Homepage hatten und ihr Auto beschrifteten. Kreativität kennt keine Grenzen!
Doch das ist nicht alles. Die Brüder planen, ihr Wissen an einer Kunstschule weiterzugeben, um Interessierten aller Altersgruppen die Schönheit und die Möglichkeiten der Kunst näherzubringen. „Kunst muss etwas auslösen“, betont Chris, und das merkt man auch an den Auftragsarbeiten, die sie annehmen. Es geht nicht nur um die Werke, sondern um die Gefühle, die sie hervorrufen.
Kunst im öffentlichen Raum – eine inklusive Perspektive
In einem anderen Teil Deutschlands, genauer gesagt in Lüneburg, wird ebenfalls die Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum thematisiert. Im Jahr 2024 setzten sich Partnerinnen aus der Kunst- und Kulturszene mit den Potenzialen kreativer Ausdrucksformen auseinander. Ein barrierearmes Programm mit dem Titel „Kunst ist für alle da!“ wurde entwickelt, um Zugangsbarrieren sichtbar zu machen und vielfältige Perspektiven auf zeitgenössische Kunst zu ermöglichen. Ein Ansatz, der an die Ausstellung der Labüsch-Brüder erinnert! Das gemeinsame Reflektieren, Gestalten und Erleben, Workshops und Führungen schufen Raum für neue Erfahrungen.
Ein Wortkollektiv führte eine LiteraTour durch, um sich schreibend den ausgestellten Arbeiten zu nähern; auch das Künstlerinnenkollektiv punctum veranstaltete einen Soundwalk. Die Aktivitäten reichten von Zeichnen über Kneten bis hin zu Diskussionen. Kunst wird hier lebendig – sie wird zum Erlebnis, das Menschen zusammenbringt und zum Nachdenken anregt.
Mit solch einem kreativen Spirit und dem unermüdlichen Streben nach Ausdruck ist die Vernissage von „Facts and Figures“ nicht nur ein Ereignis in Neftenbach, sondern auch ein Teil eines viel größeren Dialogs über die Rolle von Kunst in unserer Gesellschaft. Die Brüder Labüsch zeigen uns, dass es nicht nur um die Werke selbst geht, sondern um das, was sie in uns auslösen können.