Heute, am 3. Juni 2026, blicken wir auf ein beeindruckendes sportliches Ereignis zurück, das in Warschau stattfand und mitreißende Geschichten aus der Welt des Bankdrückens brachte. Der Greifswalder René Groß hat sich einmal mehr als wahrer Champion erwiesen und feierte seinen vierten Weltmeistertitel in der Altersklasse 40–50. Mit gewaltigen 325 kg auf der Bank stellte er seine außergewöhnliche Stärke unter Beweis und ließ die Konkurrenz hinter sich.
Die Weltmeisterschaft, die am letzten Maiwochenende stattfand, versammelte Athleten aus 13 Nationen, darunter auch Teilnehmer aus Frankreich, den USA und Japan. Insgesamt traten 1334 Bankdrückerinnen und -drücker an, und aus Mecklenburg-Vorpommern allein waren 13 Athleten vertreten. Unter ihnen ragten die Leistungen von Groß, Leonie Köhler und Harald Paul besonders heraus.
Erfolge aus Mecklenburg-Vorpommern
Leonie Köhler, die in ihrer Kategorie antrat, konnte mit beeindruckenden 135 kg den Titel gegen vier internationale Konkurrentinnen erringen. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie sich die Talente aus unserer Region auf internationalem Parkett behaupten. Und auch Harald Paul aus Bergen auf Rügen, der in der Altersklasse über 70 Jahre antrat, durfte sich über den Weltmeistertitel freuen – mit einer starken Leistung von 170 kg.
Die Athleten vom Greifswalder Verein Greifenpower haben sich also nicht nur in der Heimat einen Namen gemacht, sondern auch auf internationaler Ebene. Es ist beeindruckend, dass neun Starterinnen und Starter von diesem Verein zur WM gereist sind, um Mecklenburg-Vorpommern würdig zu vertreten. Nach diesem aufregenden Wettkampf steht nun eine kleine Auszeit bevor, bevor es im Oktober zu den Deutschen Meisterschaften geht, wo 25 Athleten aus Greifenpower Medaillen gewonnen haben.
Ein Blick auf die Rekorde
Die Leistungen der Athleten sind nicht nur beeindruckend, sie setzen auch Maßstäbe. So können wir uns die Rekorde in verschiedenen Gewichtsklassen anschauen. Beispielsweise hat Nicole Lanz vom Berliner TSC in der Gewichtsklasse bis 47,0 kg mit einem Bankdrücken von 70,5 kg einen neuen Rekord aufgestellt. In der Klasse bis 52,0 kg hat es Alina Rudolph geschafft, mit 87,5 kg im Bankdrücken zu glänzen. Solche Zahlen zeigen, wie dynamisch und leistungsfähig der Sport ist.
In der Gewichtsklasse bis 84 kg hat Silvia Szarvas einen bemerkenswerten Rekord im Bankdrücken mit 131 kg aufgestellt. Und für die schwereren Athleten gibt es mit Helya Fathi, die 145,5 kg drückte, ebenfalls beeindruckende Leistungen zu bewundern. Diese Rekorde sind nicht nur Zahlen – sie sind der Ausdruck von jahrelangem Training, harter Arbeit und unermüdlichem Ehrgeiz.
Die Welt des Bankdrückens ist lebendig und aufregend wie eh und je. Die Geschichten der Athleten aus Mecklenburg-Vorpommern sind nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen, das von Leidenschaft und sportlichem Geist geprägt ist. Und während sich die Sportler auf die kommenden Meisterschaften vorbereiten, bleibt uns nur, die Daumen zu drücken und die nächsten Erfolge mit Begeisterung zu verfolgen.