Heute ist der 1.06.2026 und wir werfen einen Blick zurück auf die Trainergeschichte des FC St. Pauli – ein wahres Kaleidoskop aus Höhen und Tiefen, das die Herzen der Fans über die Jahre hinweg erobert hat. Seit dem Jahr 2000 haben insgesamt 17 verschiedene Trainer das Zepter bei den Kiezkickern geschwungen. Ein wahres Trainerkarussell, das die Dynamik und die Herausforderungen im Fußball verdeutlicht. Werfen wir einen Blick auf einige dieser prägnanten Persönlichkeiten!

Dietmar Demuth war der Erste im Bunde. Von 2000 bis 2002 führte er den Verein als ehemaliger Spieler mit beeindruckenden 279 Pflichtspielen für St. Pauli. Seine größte Errungenschaft war der Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2001, doch das Schicksal schlug schnell zu – nach einem Jahr folgte der Abstieg und seine Entlassung. Danach trainierte er verschiedene Vereine, unter anderem den MSV Neuruppin. Es ist schon faszinierend, wie schnell sich die Winde im Fußball drehen können!

Die Trainerwechsel und ihre Geschichten

Nach Demuth übernahm Joachim Philipkowski, der zuvor nur als Nachwuchstrainer aktiv war. Sein Engagement hielt nicht lange und endete nach elf sieglosen Spielen. Er blieb dem Verein jedoch treu und ist heute als Scout bei St. Pauli tätig. Sein Nachfolger, Franz Gerber, schaffte es, den Verein vor der Insolvenz zu retten, wurde aber 2004 entlassen. Diese chaotischen Zeiten verdeutlichen, wie fragil der Erfolg im Fußball sein kann.

Andreas Bergmann war der erste Trainer, der ohne eine St. Pauli-Vergangenheit antrat. Er brachte eine DFB-Pokal-Serie, die in die Geschichte eingegangen ist, doch auch er musste 2006 nach einem verpassten Aufstieg seinen Hut nehmen. Dann folgten Holger Stanislawski und André Trulsen, die das Team von 2006 bis 2011 zurück in die 2. Liga führten. Stanislawski hat sich danach als Unternehmer betätigt, während Trulsen weiterhin als Co-Trainer in verschiedenen Vereinen aktiv ist. Es ist erstaunlich, wie diese Trainerkarrieren sowohl in der Liga als auch außerhalb ihren Lauf nehmen!

Ein weiterer bedeutender Trainer war Ewald Lienen. Er hatte die längste Amtszeit aller Trainer in diesem Jahrtausend, von 2014 bis 2017. Lienen, der 1989 die Ausbildung zum Fußballlehrer mit Bestnote abgeschlossen hatte, hatte zuvor viele Stationen durchlaufen, darunter auch die Amateure des MSV Duisburg und Trainerjobs in Spanien und Griechenland. Unter seiner Führung schaffte es St. Pauli, sich vor dem Abstieg zu retten. Nach seiner Entlassung wurde er Technischer Direktor bei St. Pauli und ist mittlerweile als Podcaster aktiv. Wer hätte gedacht, dass ein ehemaliger Trainer sich so in die Herzen der Fans und in die Medienlandschaft einfügt?

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Von Aufstiegen und Abgängen

Markus Kauczinski, der von 2017 bis 2019 im Amt war, schaffte den Klassenerhalt und führte das Team in die Aufstiegskämpfe, doch auch er musste 2019 gehen. Jos Luhukay, der von 2019 bis 2020 an der Seitenlinie stand, verpasste den Aufstieg und wurde nach der Saison entlassen. In dieser Zeit erlebte der Verein viele Höhen und Tiefen, die das Fanherz mal höher, mal tiefer schlagen ließen.

Mit Timo Schultz übernahm ein ehemaliger Spieler und Co-Trainer 2020 das Ruder. Er erreichte einen bemerkenswerten Platz fünf in der 2. Liga, wurde aber 2022 entlassen. Fabian Hürzeler folgte ihm und führte St. Pauli zum Aufstieg – ein tolles Kapitel, das den besten Punkteschnitt aller Trainer aufweist. Seine Reise endete jedoch in Brighton & Hove Albion, wo er sein Glück suchte.

Aktuell ist Alexander Blessin der Trainer des FC St. Pauli. Er übernahm nach Hürzeler und schaffte den Klassenerhalt in der Bundesliga. Doch die Fans müssen sich fragen, wie lange er an Bord bleibt, nachdem St. Pauli ein Jahr später wieder abstieg. Die Ungewissheit über die Zukunft bleibt bestehen – das ist der Fußball, mit all seinen unberechenbaren Wendungen!

Die Trainerhistorie des FC St. Pauli ist ein Spiegelbild des Lebens. Sie zeigt die Leidenschaft, die Herausforderungen und die ständige Suche nach Erfolg. Ein Verein, der nie aufgibt und dessen Geschichte lebendig bleibt – sowohl auf dem Platz als auch abseits davon. Das macht den FC St. Pauli so besonders. Und während wir gespannt auf die nächsten Kapitel warten, bleibt eines sicher: Die Fans werden immer an der Seite ihrer Kiezkicker stehen!