Heute ist der 26. Mai 2026, und während die Welt auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, den USA und Kanada blickt, rückt ein ganz besonderer Aspekt in den Vordergrund: Die Verbindung des FC St. Pauli zu dieser globalen Bühne. Es ist schon beeindruckend, wenn man bedenkt, dass eine komplette Elf von Spielern, die eine Verbindung zu unserem geliebten Verein haben, auf dem Platz stehen wird. Ein bisschen Stolz schwingt da mit, oder?
Doch nicht alle ehemaligen Kicker des FC St. Pauli machen in diesem Jahr mit. Japan hat Tomoya Ando und Joel Chima Fujita nicht nominiert. Schade, denn beide hätten sicherlich ihre Stärken zeigen können. Aber andere haben sich bewährt. Rodrigo Zalazar, der einst in unseren Reihen spielte, hat eine fabelhafte Saison mit Braga hingelegt und wird nun für stolze 30 Millionen Euro zu Sporting Lissabon wechseln. Seine Nominierung für Uruguay ist quasi Pflicht, oder was meint ihr?
Die St. Pauli-Verbindung zur WM
Und weiter geht’s mit Kroatien: Igor Matanovic und Ante Budimir, beide Ex-St. Paulianer, werden im A-Sturm auflaufen. Michael Gregoritsch, ein weiteres bekanntes Gesicht aus der FC St. Pauli-Familie, wird ebenfalls für den FC Augsburg zur Weltmeisterschaft reisen. Das ist schon eine Ansammlung von Talenten – und wir dürfen nicht vergessen, dass Omar Marmoush, Ägyptens wertvollster Spieler, auch ein Teil dieser aufregenden Reise ist.
Der Marktwert von Viktor Gyökeres strahlt heller als je zuvor, schließlich kommt er als englischer Meister zum Turnier. Leo Östigard, nach seinem Triumph mit dem SSC Neapel, spielt nun für CFC Genua und wird auch auf dem Platz stehen. Die Liste der St. Pauli-Ehemaligen, die nun auf internationalem Parkett glänzen, geht weiter: Nikola Vasilj wird das Tor für Bosnien-Herzegowina hüten, während Jackson Irvine und Connor Metcalfe mit Australien im Kader sind. Die endgültige Nominierung Australiens fällt am 1. Juni. Man darf gespannt sein, wer letztlich die Reise antreten wird.
Ein Verein mit Herz und Geschichte
Der FC St. Pauli, offiziell gegründet am 15. Mai 1910, hat sich längst einen Namen gemacht. Mit über 55.000 Mitgliedern und einer lebendigen Fankultur ist der Verein nicht nur für sportliche Erfolge bekannt. Ob Aufstieg in die Bundesliga oder internationale Teilnahmen wie beim UEFA Intertoto Cup – die Geschichte ist bunt und vielfältig. Das Millerntor-Stadion, mit seinen 29.546 Plätzen, ist nicht nur ein Stadion; es ist ein Ort, an dem Geschichten geschrieben werden.
Was den Verein besonders macht, ist seine antifaschistische Haltung und die aktive Fanszene, die sich für gesellschaftliche Themen stark macht. Der Totenkopf als inoffizielles Symbol ist längst ein Markenzeichen und steht für Vielfalt, Offenheit und Zusammenhalt. In letzter Zeit hat der Club auch einen neuen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der die Fortschritte in Richtung wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verantwortung aufzeigt. Solche Initiativen sind wichtig, besonders in der heutigen Zeit.
Gemeinschaft und Teilhabe
Vor kurzem besuchte die Inklusionsgruppe „Alle zusammen – Voran 03!“ aus Babelsberg den Fanladen St. Pauli und den Verein. Jan, ein begeisterter Fan im Rollstuhl, organisierte die Reise und den Austausch. Solche Aktionen betonen die Bedeutung von echter Teilhabe und Mitgestaltung. Und wenn man durch die Straßen von St. Pauli schlendert, spürt man diese einzigartige Gemeinschaft.
Der Verein bietet nicht nur Fußballschulen an, um neue Techniken zu lernen, sondern auch, um Freundschaften zu schließen. Das ist einfach großartig! Wer mehr über den FC St. Pauli erfahren möchte, kann sich für den Newsletter anmelden und bleibt so immer auf dem neuesten Stand. Es gibt viel zu entdecken. Und wer weiß, vielleicht begegnet man ja dem nächsten großen Talent direkt hier in Hamburg.