Am kommenden Sonntag steht für den FC St. Pauli ein entscheidendes Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 an. Nach sieben Bundesligapartien ohne Sieg ist die Lage für die Kiezkicker alles andere als rosig. Mit 26 Punkten aus 31 Spielen steht die Mannschaft auf dem 16. Platz – nur einen Punkt vor dem VfL Wolfsburg, der sich auf dem 17. Rang befindet. Die Fans sind sichtlich enttäuscht, insbesondere nach der letzten 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Heidenheim. Ein Fan-Sprecher hat sogar darum gebeten, auf das übliche Dankesprozedere nach dem Spiel zu verzichten, was die Spannungen zwischen den Anhängern und dem Team verdeutlicht.

Trainer Alexander Blessin hat jedoch betont, dass das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans intakt sei und ruft alle dazu auf, gemeinsam für den Klassenerhalt zu kämpfen. Die Defensive des FC St. Pauli hat in dieser Saison 53 Gegentore kassiert – das ist weniger als die beiden direkten Konkurrenten Wolfsburg und Heidenheim, die jeweils 66 Gegentore hinnehmen mussten. Die Bilanz in der Offensive ist jedoch besorgniserregend: Mit nur 26 Toren hat St. Pauli die schwächste Offensive der Bundesliga.

Ein Spiel mit Implikationen

Das kommende Spiel gegen Mainz könnte für die Kiezkicker entscheidend sein. Mit einem Sieg könnte St. Pauli den Relegationsrang 16 festigen und gleichzeitig den Abstand zu Wolfsburg vergrößern, der am Sonntagabend gegen den SC Freiburg spielt. Der letzte Sieg der Mannschaft liegt bereits einige Zeit zurück – am 28. Februar gelang ein 1:0 gegen die TSG Hoffenheim. Umso wichtiger ist es, dass die Spieler nun alles geben, um die Wende herbeizuführen und die Fans zurückzugewinnen.

Die mögliche Aufstellung für das Spiel sieht vielversprechend aus: Vasilj im Tor, eine Viererkette mit Ando, Wahl, Mets und Saliakas, und im Mittelfeld könnten Irvine, Smith und Pyrka die Zügel in die Hand nehmen. Im Sturm setzen die Kiezkicker auf Sinani, Fujita und Hountondji. Auf der anderen Seite wird Mainz mit einer starken Aufstellung antreten, die die St. Paulianer vor große Herausforderungen stellen wird.

Ein Blick auf die Konkurrenz

In der aktuellen Situation kämpfen neben St. Pauli auch der VfL Wolfsburg und der 1. FC Heidenheim gegen den Abstieg. Wolfsburg hat zuletzt ein Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach gespielt und Trainer Dieter Hecking sieht Platz 16 als realistisches Ziel für seine Mannschaft. Heidenheim hingegen hat in den letzten Spielen einen Aufschwung erlebt und den Rückstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte verkürzt. Sie spielen am kommenden Spieltag gegen den FC Bayern München, der bereits Meister ist, und könnten auf eine günstige Situation hoffen.

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Zusätzlich hat St. Pauli eine Verstärkung für die kommende Saison verpflichtet: den australischen Mittelfeldspieler Samuel Klein. Ob und wie er in die aktuelle Situation eingreifen kann, bleibt abzuwarten, doch die Hoffnung auf eine positive Wende ist da. Der Klassenerhalt ist für die Kiezkicker nach wie vor möglich – jetzt heißt es, die Ärmel hochzukrempeln und gemeinsam zu kämpfen.

Für alle Statistiken und weitere Informationen rund um den FC St. Pauli besuchen Sie bitte kicker.de.