Heute ist der 19.05.2026 und während der Himmel über St. Pauli grau und bewölkt ist, gibt es dennoch einen Funken Hoffnung für den FC St. Pauli. Ex-Trainer Fabian Hürzeler, der das Team von Dezember 2022 bis 2024 coachte und sie zum Aufstieg führte, hat sich klar positioniert: Trotz der bescheidenen Lage auf Tabellenplatz 18 sieht er die Kicker vom Millerntor nicht chancenlos im Abstiegskampf. Sein Herz schlägt weiterhin für den Verein, und so drückt er den Jungs die Daumen – ganz im Sinne der leidenschaftlichen Fans, die das Stadion zum Beben bringen.

Hürzeler, der mittlerweile bei Brighton & Hove Albion in der Premier League das Zepter schwingt, hat noch den Draht zum FC St. Pauli. Besonders Sportdirektor Andreas Bornemann ist ihm ans Herz gewachsen. Die Verbundenheit, die er zu dem Verein spürt, ist tief und echt. „Ich plane, den letzten Bundesliga-Spieltag zusammen mit Pascal Groß zu verfolgen“, erzählt er, und man merkt sofort, wie sehr ihm die Atmosphäre und die Emotionen des Spiels fehlen.

Ein letzter Kampf um die Relegation

Der FC St. Pauli steht vor einer enormen Herausforderung. Am Samstag um 15.30 Uhr heißt es dann: Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg – und gleichzeitig ein kleiner Punktverlust des FC Heidenheim. Nur so könnte der Verein, der als Schlusslicht in den letzten Spieltag geht, noch in die Relegation retten. Es wäre eine dramatische Wende, und die Fans wissen, wie viel auf dem Spiel steht. Man kann die Nervosität förmlich spüren, wenn man durch die Straßen von St. Pauli schlendert. Die örtlichen Kneipen sind voll von Anhängern, die sich gegenseitig Mut zusprechen und an eine Wende glauben.

Die Unterstützung, die die Mannschaft im Millerntorstadion erfährt, ist nicht zu unterschätzen. Die Zuschauer sind bekannt für ihre bedingungslose Loyalität. Egal wie die Lage ist – die Fans stehen hinter ihrer Mannschaft. Ein Heimsieg könnte nicht nur die Tabelle zum Wackeln bringen, sondern auch das Selbstvertrauen neu entfachen. Wenn die Fans in der 90. Minute den berühmten „St. Pauli! St. Pauli!“-Gesang anstimmen, wird einem warm ums Herz – ein Moment, den man einfach erlebt haben muss.

Ein Gefühl von Verbundenheit

Mit Hürzelers Rückblick auf seine Zeit als Trainer wird schnell klar, dass das Millerntor für ihn mehr ist als nur ein Stadion. Es ist ein Ort voller Erinnerungen, Emotionen und unvergesslicher Momente. „Ich habe das Team zum Aufstieg geführt, und jeder Sieg war ein gemeinsamer Sieg mit den Fans“, erinnert er sich. Und jetzt, wo der FC St. Pauli am Abgrund steht, fragt man sich, wie viele von diesen Erinnerungen auf dem Spiel stehen.

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Die Situation ist angespannt, doch Hürzeler bleibt optimistisch. „Ich glaube an die Jungs. Sie können es schaffen!“, sagt er mit einem Funkeln in den Augen. Es ist diese Mischung aus Hoffnung und der unerschütterlichen Verbindung zu seinem ehemaligen Team, die den FC St. Pauli in diesen schweren Zeiten antreibt. Ein Lichtblick am Ende des Tunnels – oder vielleicht der Beginn einer neuen Ära? Nur die Zeit wird es zeigen.