Heute ist der 6.06.2026 und der FC St. Pauli steht vor einer überraschenden Wendung in der Kaderplanung. Joel Chima Fujita, der talentierte Mittelfeldspieler, hat es nicht in den Kader für die bevorstehende WM geschafft. Das ist schon ein bisschen bitter, wenn man bedenkt, dass er in der vergangenen Saison alle Länderspielreisen mitgemacht hat und realistische Chancen auf eine Nachnominierung hatte. Aber wie das im Fußball so ist, manchmal geht alles ganz schnell und man steht plötzlich da, wo man nie hin wollte.

Fujita, der am 16. Februar 2002 in Machida, Tokyo geboren wurde, ist ein vielseitiger Spieler, der sowohl im zentralen als auch im defensiven und offensiven Mittelfeld glänzen kann. Mit 1,75 m ist er zwar nicht der Größte, aber seine Schnelligkeit und Spielintelligenz machen vieles wett. Der FC St. Pauli könnte mit ihm tatsächlich noch zusätzliches Geld verdienen, sollte er sich in naher Zukunft auf einem größeren internationalen Parkett beweisen können. Aber jetzt steht er erst einmal außen vor.

Verletzungssorgen im japanischen Team

Ein Faktor, der Fujitas Nichtnominierung besonders seltsam erscheinen lässt, sind die Verletzungssorgen im japanischen Team. Wataru Endo, ein gesetzter Spieler im Mittelfeld, hat sich verletzt. Ob er rechtzeitig zur WM fit wird, steht in den Sternen. Der japanische Verband hat in einer überraschenden Entscheidung Maya Yoshida, der kürzlich seine Nationalmannschaftskarriere beendet hatte, nachnominiert. Es bleibt abzuwarten, ob Endo sich erholen kann oder ob Yoshida tatsächlich für ihn einspringen muss. Da fragt man sich schon – hätte Fujita nicht eine Chance verdient?

Die Situation ist kompliziert, und das nicht nur für Fujita. Japan hat in der letzten Saison 13 Spiele absolviert und einen soliden Punkteschnitt von 2,08 Punkten pro Spiel erreicht. Das Team hat sich also gut geschlagen. Jetzt werden die Daumen gedrückt, dass sie auch ohne Fujita und möglicherweise ohne Endo bestehen können.

Ein Blick auf Fujitas Karriere

Der 24-Jährige hat eine interessante Karriere bisher hingelegt. Bevor er zum FC St. Pauli kam, durchlief er die Jugendvereine Machida Okura FC und Tokyo Verdy. Sein Wechsel zum FC St. Pauli erfolgte am 1. Juli 2025. Der Verein hat große Hoffnungen in ihn gesetzt und er hat in der vergangenen Saison bereits vielversprechende Ansätze gezeigt. Doch nun bleibt die Frage, wie sich seine Karriere weiter entwickeln wird – und ob diese WM-Entscheidung eine Wendung zum Besseren bringt oder nicht.

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Eines ist sicher: Der Fußball ist unberechenbar, und manchmal muss man einfach abwarten, was das Schicksal für einen bereithält. Die Fans in St. Pauli sind gespannt, wie es für Fujita weitergeht. Vielleicht wird er schon bald die Chance bekommen, auf einer großen Bühne zu glänzen. Bis dahin bleibt uns nur, die Daumen zu drücken und auf eine spannende WM zu hoffen – auch ohne Joel Chima Fujita.