Heute ist der 25.04.2026 und die Hansestadt Hamburg steht Kopf – der Hamburg-Marathon, die 40. Ausgabe dieses legendären Laufs, ist in vollem Gange. Rund 46.000 Teilnehmer haben sich auf den Weg gemacht, um die Straßen der Stadt zu erobern. Die Veranstaltung ist bereits seit Monaten ausverkauft, und die Vorfreude ist spürbar. Der NDR überträgt die Veranstaltung live, sodass alle Fans und Interessierten die packenden Momente hautnah miterleben können.
Im Vergleich zur ersten Ausgabe im Jahr 1986, als gerade einmal 8.000 Läufer gemeldet waren, hat sich der Marathon zu einem echten Mega-Event entwickelt. Dieses Jahr stehen 20.000 Anmeldungen für den klassischen Marathon über 42,195 Kilometer sowie 8.000 Anmeldungen für den Halbmarathon über 21 Kilometer auf dem Programm. Zudem gehen 1.500 Staffeln mit je vier Teilnehmenden an den Start. Die Startzeiten sind klar definiert: Marathon und Staffel beginnen um 8:30 Uhr, während der Halbmarathon um 14:00 Uhr startet.
Die Favoriten und Überraschungen
Die Spannung ist besonders hoch, da Bernard Koech, der kenianische Titelverteidiger, das Männerfeld anführt. Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:04:09 Stunden hat er in den vergangenen Jahren die Konkurrenz in Hamburg dominiert und gewann sowohl 2023 als auch 2024. Sein Ziel ist klar: die achtschnellste Zeit des Jahres, die er beim letzten Marathon in 2:04:24 Stunden lief, zu übertreffen. Doch auch Aaron Bienenfeld tritt erstmals in Hamburg an und könnte für Überraschungen sorgen. Leider fehlt der deutsche Rekordhalter Amanal Petros, der in London läuft.
Im Frauenfeld ist Rebbeca Tanui aus Kenia die Favoritin mit einer persönlichen Bestzeit von 2:21:08 Stunden. Doch die Konkurrenz ist stark, auch wenn vier der schnellsten gemeldeten Läuferinnen nicht antreten können. Eine ist verletzt, während drei äthiopische Athletinnen kein Visum erhalten haben. Marion Kibor, die im letzten Jahr den fünften Platz belegte, ist jedoch erneut am Start und könnte für Furore sorgen.
Nachwuchs und Verkehrsbehinderungen
Am Samstag findet zudem der Nachwuchswettbewerb „Das Zehntel“ statt, bei dem rund 12.000 Kinder und Jugendliche ihr Können unter Beweis stellen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die junge Generation für den Laufsport zu begeistern. Dennoch sollten sich die Hamburger auf Verkehrsbehinderungen entlang der Strecke einstellen, da die Veranstaltung auch die Straßen der Stadt stark beansprucht.
Die Bedingungen könnten für die Athleten anspruchsvoll sein, wie der Chef-Organisator Frank Thaleiser berichtet. Die plötzliche Wärme hat den Lauf in der Vergangenheit erschwert, und man darf gespannt sein, wie sich die Läufer in diesem Jahr schlagen werden. Sebastian Hendel aus Braunschweig, der mit einer Zeit von 2:08:51 den zehnten Platz belegt, zählt zu den neuntschnellsten deutschen Läufern aller Zeiten und könnte auch in dieser Ausgabe für Aufsehen sorgen.
Insgesamt verspricht der Hamburg-Marathon 2026 ein unvergessliches Spektakel zu werden, das die Stadt und ihre Bürger in seinen Bann zieht. Sei es als Zuschauer oder als Läufer – die Begeisterung für den Sport ist überall spürbar. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Wettkämpfer heute schlagen und ob neue Rekorde aufgestellt werden!