Heute ist der 21. Mai 2026 und in Hamburg-Harburg wird etwas ganz Besonderes gefeiert: die Eröffnung des ersten Hebammenzentrums der Stadt! Um 13.00 Uhr öffnet die neue Anlaufstelle ihre Türen für Schwangere, junge Mütter, Neugeborene und Familien aus Harburg und angrenzenden Stadtteilen. Ein wahrer Lichtblick für all die, die in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatten, eine Hebamme zu finden – schließlich ist Harburg bislang nicht gerade als Vorzeigeregion für Hebammenversorgung bekannt.

Mit viel Herzblut und Engagement ist das Hebammenzentrum von der Hans-Wendt-Stiftung ins Leben gerufen worden. An der offiziellen Einweihung sind eine Reihe von wichtigen Persönlichkeiten anwesend, darunter Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer und Bezirksamtsleiter Christian Carstensen. Auch Jörg Angerstein, Vorstand der Hans-Wendt-Stiftung, und die Koordinatorin Christiane Terner lassen es sich nicht nehmen, die neuen Räumlichkeiten zu präsentieren. Nach den einleitenden Grußworten wird ein Rundgang durch das Zentrum angeboten, der sicherlich einige interessante Einblicke gewährt.

Ein Ort der Unterstützung

Im neuen Hebammenzentrum arbeiten aktuell vier freiberufliche Hebammen im Team. Diese bieten eine umfassende Beratung und Unterstützung während der Schwangerschaft sowie im Wochenbett und im ersten Lebensjahr des Kindes an. Das Besondere? Geburtshilfe wird hier nicht angeboten, was aber nicht weiter schlimm ist – denn der Fokus liegt klar auf der Nachsorge und der Begleitung der Familien in der sensiblen Phase nach der Geburt.

Die zentrale Lage am Sand 35 sorgt dafür, dass das Zentrum gut erreichbar ist. Eltern können sich auf flexible Betreuungszeiten freuen, denn die Zusammenarbeit mehrerer Hebammen ermöglicht es, verschiedene Kompetenzen zu bündeln und so eine breitere Fachexpertise anzubieten. Ein echter Gewinn für all jene, die vielleicht nicht in der Lage sind, die Zeit oder die Ressourcen für eine Einzelpraxis aufzubringen.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Mit der Gründung dieses Hebammenzentrums wird ein wichtiger Schritt zur Schließung von Versorgungslücken in der Stadt gemacht. Der Hebammenverband Hamburg, mit seinen rund 700 Mitgliedern, hat an der Konzeption des Zentrums mitgewirkt und zeigt damit, wie wichtig es ist, den Zugang zur Hebammenversorgung zu erleichtern, insbesondere für Frauen, die bisher keinen optimalen Zugang hatten.

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Familien in Harburg und Umgebung dürfen sich auf eine neue Ära der Unterstützung freuen. Das Hebammenzentrum ist nicht nur eine Anlaufstelle für werdende und frischgebackene Eltern, sondern auch ein Ort, an dem Gemeinschaft und Austausch gefördert werden. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, in der viele junge Eltern oft mit Unsicherheiten kämpfen. Hier finden sie die Hilfe, die sie brauchen und vielleicht auch den einen oder anderen guten Rat, der über das rein Fachliche hinausgeht.