Am 26. April 2026 wird Hamburg zum Schauplatz eines sportlichen Spektakels, das in die Geschichtsbücher eingehen könnte: Der 40. Hamburg-Marathon. Rund 46.000 Menschen haben sich bereits angemeldet, und die Veranstaltung ist seit Monaten ausverkauft. Das ist nicht nur ein Jubiläum, sondern auch eine Feier des Laufsports in der Hansestadt! Das Event zieht sowohl Hobbyläufer als auch hochkarätige Athleten an, und die Vorfreude ist greifbar. Die ersten Schritte werden um 8:30 Uhr an der Karolinenstraße gegeben, wo der Marathon und die Staffeln starten. Der Halbmarathon beginnt dann um 14:00 Uhr am Alsterglacis.
Die Geschichte des Hamburg-Marathons reicht bis ins Jahr 1986 zurück, als die erste Ausgabe mit 8.000 Teilnehmenden ins Leben gerufen wurde. Jetzt, nach 40 Jahren, hat sich die Veranstaltung zu einer der größten Laufveranstaltungen in Deutschland entwickelt. Die Anmeldungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 9.000 gestiegen, was die Begeisterung und das Interesse an diesem besonderen Event unterstreicht.
Die Favoriten auf dem Weg zum Sieg
Im Männerfeld wird Bernard Koech aus Kenia als großer Favorit gehandelt. Mit einer persönlichen Bestzeit von 2:04:09 Stunden hat er sich nicht nur den Titel des schnellsten Mannes in der Stadt erkämpft, sondern auch zwei Siege beim Hamburg-Marathon in der Tasche. Sein Ziel? Eine Zeit unter 2:04:00, und das könnte er durchaus schaffen, wenn alles nach Plan läuft. Neben ihm stehen auch Gashau Ayale (ETH, Bestzeit: 2:04:53) und Abdisa Tola (ETH, Bestzeit: 2:05:42) bereit, um zu zeigen, was sie draufhaben. Samuel Fitwi, der in Äthiopien für das Rennen trainiert hat, könnte ebenfalls weit vorne landen und peilt eine Zeit um die 2:05:00 an. Und dann ist da noch Aaron Bienenfeld, der sein Marathon-Debüt gibt – ein aufregender Moment für ihn!
Im Frauenfeld wird die kenianische Athletin Rebecca Tanui als Favoritin genannt. Mit einer Bestzeit von 2:21:08 Stunden ist sie nicht zu unterschätzen. Ihr Ziel ist es, die 2:20:00-Marke zu durchbrechen. Allerdings gibt es einige hochkarätige Absagen, die das Rennen etwas aufmischen könnten. Unter anderem fehlt Tigist Ketema, deren persönliche Bestzeit bei 2:16:07 Stunden liegt. Aber Tanui hat starke Konkurrentinnen: Kasanesh Baze (ETH, 2:22:06), Muluhabt Tsega (ETH, 2:22:21) und Marion Kibor (KEN, 2:22:35) sind allesamt Athletinnen, die das Rennen spannend machen könnten.
Ein Fest für die ganze Familie
Doch nicht nur die Elite läuft in Hamburg. Am Samstag findet der Nachwuchswettbewerb „Das Zehntel“ statt, bei dem 12.000 Kinder und Jugendliche über 4 Kilometer an den Start gehen. Das ist ein tolles Zeichen dafür, dass der Laufsport in Hamburg nicht nur etwas für Erwachsene ist. Die Begeisterung beginnt schon früh und zeigt, dass die nächsten Generationen ebenfalls für den Sport brennen.
Die Übertragung des Marathons erfolgt live im NDR, sodass auch die Daheimgebliebenen mitfiebern können. Die Atmosphäre in der Stadt wird sicher elektrisierend sein – die Straßen werden von jubelnden Zuschauern gesäumt sein, die die Läufer anfeuern. Ob es um persönliche Bestzeiten geht oder einfach nur um das Erlebnis, die Energie wird auf jeden Fall spürbar sein.
So viel steht fest: Der 40. Hamburg-Marathon ist mehr als nur ein Rennen. Es ist ein Ereignis, das die Menschen zusammenbringt und den Geist des Sports feiert. Also, wer wird die neuen Rekorde brechen? Wer wird die Straßen in Hamburg zum Beben bringen? Es bleibt spannend!