Schöner als jeder Hotelaufenthalt! Camping in Deutschland ist so beliebt wie nie zuvor. Laut moin.de wurden im ersten Halbjahr 2025 über 17 Millionen Übernachtungen in der Campingbranche verbucht. Die Anziehungskraft von Wohnwagen und Zelturlaub wächst stetig, und das nicht nur im Sommer. Immer mehr Camper sind von der Idee begeistert, die puren Freuden der Natur zu erleben, fernab von überfüllten Hotels.
Doch wie steht es mit den Buchungen?Die{_}bereitereReservierung wird unter den Camping-Enthusiasten heiß diskutiert. Erstaunliche 74 % der Gäste ziehen es vor, direkt online über Plattformen wie „Camping Ideal“ zu buchen, während nur 5 % ihren Platz über Plattformen wie Pincamp oder camping.info sichern. Überraschenderweise zeigen rund 21 % der Reisenden eine rasante Spontaneität und reisen einfach an, was besonders am Ende der Saison populär ist. Online-Buchungen sind jedoch ratsam, um die Chancen auf einen garantierten Stellplatz und einen entspannten Check-in zu erhöhen. Markus Wolff vom Unternehmen Ahoi Bullis rät zu langfristigen Buchungen in der Hauptsaison, während in der Nebensaison oft auch kurzfristige Anreisen problemlos möglich sind.
Die Vorzüge der Nebensaison
Die Nebensaison hat einiges zu bieten! So lässt sich laut promobil.de der Besucherandrang vermeiden, während die Sonnenstrahlen dennoch erhellend scheinen. Gerade im Winter erlebt man wunderschöne, einsame Strände und die stimmungsvolle Atmosphäre verwaister Fußgängerzonen. Durch wechselhaftes Wetter eröffnen sich zudem immer wieder neue Perspektiven – ein emotionales Erlebnis für jeden Naturliebhaber. In dieser Zeit ist die Flexibilität der Reisenden gefragt, was spontane Reisen ohne Vorabbuchung besonders attraktiv macht.
Für die Camper, die sich flexibles Reisen wünschen, ist die Nebensaison goldwert. Vor allem in den weniger frequentierten Monaten bietet sich die Möglichkeit, mit einem guten Gefühl spontane Entscheidungen zu treffen, ohne einen guten Stellplatz missen zu müssen. Die Zufriedenheit ist dabei stets gegeben.
Campingstatistiken und Trends
Wieso der Campingurlaub so attraktiv ist? Ein Blick auf die Zahlen liefert spannende Einblicke. Laut beyondcamping.de haben in Deutschland 15,86 % der Bevölkerung eine Vorliebe fürs Campen, wobei im Jahr 2020 33,95 Millionen Nächte auf Campingplätzen verbracht wurden. Ein frappierendes Ergebnis, wenn man es mit den 104,1 Millionen Hotelübernachtungen vergleicht! Und es wird noch besser: 11,49 Millionen Deutsche gingen im Jahr 2020 lieber campen, was einem bemerkenswerten Anstieg von 6 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Junge Menschen sind besonders aktiv: 37 % der Camper sind Millennials, und fast jeder dritte nutzt sein eigenes Wohnmobil oder Wohnwagen. Die Beliebtheit bei der breiten Bevölkerung ist ungebrochen, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, wo 21 von 100 Einwohnern sich als Campingfreunde bezeichnen. In Deutschland gibt es mittlerweile 2.862 Campingplätze und 209.103 Stellplätze, wobei die meisten auf das beliebte Bayern entfallen.
- Die Übernachtungspreise schwanken: Zwischen 29 und 39 Euro sind für einen Platz fällig, Thüringen bleibt mit 29,76 Euro auf dem günstigsten Level.
- Die beliebtesten Reisemonate sind Juni, Juli und August.
Die große Campingcommunity zeigt, dass sich die Übernachtungen auf Plätzen von 2008 bis 2020 um 32 % erhöht haben. Im Gegensatz dazu sind Hotelübernachtungen um 28 % gesunken. Es zeigt sich: Camping gewinnt – auch als bevorzugter Rückzugsort in der Natur.
Ob hoch im Kurs bewertete Plätze mit modernen Sanitäranlagen oder der Wunsch nach Nähe zur Natur: Die Gründe, einen Campingurlaub zu buchen, sind vielseitig. Und das Gefühl von Freiheit, Selbstbestimmung und Mobilität steht für die meisten Camper an erster Stelle.
In der kommenden Zeit wird es spannend zu beobachten, wie sich die Begeisterung für das Campen weiter entwickelt und ob sich die Trends in der Buchung und beim Reiseziel festigen werden.