Heute, am 5. Juni 2026, wird in Bremen ein ganz besonderer Tag gefeiert. In der Oberen Rathaushalle fand die Ehrung einer bemerkenswerten Persönlichkeit statt: Karin Hollweg wurde zur Ehrenbürgerin der Freien Hansestadt Bremen ernannt. Bürgermeister und Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte überreichte ihr die Urkunde, und man konnte förmlich die Freude im Raum spüren. Die Ehrenbürgerwürde ist die höchste Auszeichnung, die Bremen vergibt – und das hat sie sich mehr als verdient!
Karin Hollweg, Jahrgang 1947, gründete 1996 die Karin und Uwe Hollweg Stiftung zusammen mit ihrem verstorbenen Ehemann Uwe. Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Kunst, Kultur und Denkmalpflege zu fördern, wobei der Fokus auf kultureller Vielfalt liegt. In den letzten 30 Jahren hat sie eine Vielzahl von Projekten und Einrichtungen in Bremen und darüber hinaus unterstützt. Man könnte sagen, die Stiftung ist ein echter Schatz für die Bremer Kulturlandschaft!
Kulturelles Erbe und Engagement
Die Liste der geförderten Einrichtungen ist beeindruckend: Von der Kunsthalle Bremen über das Übersee-Museum bis hin zu den Bremer Philharmonikern – die Stiftung hat ihre Finger in vielen kulturellen Töpfen. Besonders erwähnenswert ist auch das Engagement von Karin Hollweg für die Bildhauerwerkstatt in der Justizvollzugsanstalt Bremen. Das zeigt, dass ihr Herz für die Kunst schlägt und sie nicht nur an die Förderung von großen Institutionen denkt.
Zusätzlich stiftete sie einen Förderpreis für Meisterschülerinnen und -schüler der Hochschule für Künste. Dieser Preis gehört zu den höchstdotierten seiner Art in Deutschland. Bürgermeister Bovenschulte lobte in seiner Ansprache ihr unermüdliches Engagement für die Kunst und die Rückgabe an das Gemeinwesen. Über die Jahre ist ein dreistelliger Millionenbetrag in die Kulturlandschaft Bremens geflossen – eine echte Investition in die Zukunft!
Stiftungen in Bremen
Die Karin und Uwe Hollweg Stiftung ist nicht die einzige ihrer Art in Bremen. Im Jahr 2025 gab es dort insgesamt 356 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts. Mit einer Dichte von 51 Stiftungen je 100.000 Einwohner*innen gehört Bremen sogar zu den Spitzenreitern in Deutschland! Die thematischen Schwerpunkte der Stiftungen sind vielfältig. 28,2 % widmen sich der Kunst und Kultur, was zeigt, wie wichtig diese Bereiche für die Bremer Bevölkerung sind. Bildung und soziale Dienste sind ebenfalls hoch im Kurs.
Es ist faszinierend zu sehen, wie engagiert die Bürgerinnen und Bürger hier sind. Die Gründung neuer Stiftungen ist ein Zeichen dafür, dass die Menschen in Bremen an die Kraft der Gemeinschaft glauben. Das kulturelle Erbe der Stadt wird durch solche Initiativen lebendig gehalten. Es ist ein bisschen so, als ob jeder von uns einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass die Kultur blüht und gedeiht!
Insgesamt ist die Ernennung von Karin Hollweg zur Ehrenbürgerin eine wunderbare Anerkennung für ihre Lebensleistung und ihr Engagement. Es bleibt zu hoffen, dass ihr Beispiel viele inspiriert, sich ebenfalls für die Kultur und das Gemeinwohl einzusetzen. Denn in Bremen ist Kultur mehr als nur ein Wort – sie ist Teil des Lebens, Teil der Gemeinschaft!