Heute ist der 3.06.2026 und in Bremen gibt es Neuigkeiten, die die lokale Stiftungslandschaft aufhorchen lassen. Edda Schröder wurde zur neuen Vorstandsvorsitzenden des Stiftungshaus Bremen gewählt. Diese Entscheidung fiel während der Mitgliederversammlung des gemeinnützigen Vereins, in der die Zukunft des Stiftungshauses auf dem Spiel steht. Schröder folgt auf Monika Mehrtens, die seit 2024 diesen wichtigen Posten innehatte. Es ist ein Wechsel, der frischen Wind in die Organisation bringen könnte!
Schröder, die zuvor als Kuratoriumsvorsitzende tätig war, kennt die Strukturen des Stiftungshauses bestens. Sie hat die strategische Entwicklung des Vereins über Jahre hinweg begleitet und bringt nun ihre umfassenden Erfahrungen aus der Finanzwelt mit. Die gelernte Bankkauffrau hat unter anderem für internationale Vermögensverwalter wie JP Morgan Asset Management und Schroders gearbeitet, bevor sie 2006 das Pionierunternehmen Invest in Visions in Frankfurt am Main gründete. Dieses Unternehmen gilt als Vorreiter im Bereich Impact Investing in Deutschland – spannend, oder?
Ein starkes Netzwerk für die Region
Edda Schröder hebt die bedeutende Rolle des Stiftungshauses als Netzwerkorganisation hervor. In ihren Augen ist es nicht nur ein Dienstleister für die Stiftungslandschaft in Bremen, sondern auch ein Ort, an dem Stiftungen zusammenkommen und voneinander lernen können. Die Initiative zur Gründung des Stiftungshauses ging 2003 von lokalen Stiftungsakteuren aus, die eine zentrale Infrastruktur für den gemeinnützigen Sektor schaffen wollten. Seitdem hat sich das Stiftungshaus als wichtige Anlaufstelle etabliert.
Die Kernaufgaben sind beeindruckend vielfältig: Vernetzung von Stiftungen, Beratung und Unterstützung bei der Stiftungsgründung, Fortbildungen und Veranstaltungen. Und nicht zu vergessen – sie stellen Informationen und Materialien zu stiftungsrelevanten Themen bereit. Das klingt nach einem echten Schatz für alle, die sich in der Stiftungslandschaft bewegen! Ein Engagement, das auch die Schröder-Wulfken-Stiftung unterstützt, bei der Schröder ebenfalls im Vorstand sitzt. Diese Stiftung setzt sich aktiv für benachteiligte Menschen, insbesondere Jugendliche, in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport ein – sogar international, wie in Georgien.
Auf die Zukunft gespannt
Mit Edda Schröder an der Spitze des Stiftungshauses Bremen können wir uns auf spannende Entwicklungen freuen. Ihr umfassendes Wissen und ihre Leidenschaft für gemeinnützige Arbeit könnten genau das sein, was die Organisation und die Stiftungslandschaft in Bremen brauchen. Es bleibt abzuwarten, welche Impulse sie setzen wird, und wir dürfen gespannt sein, wie sich das Netzwerk weiterentwickelt. In einer Zeit, in der soziale Projekte mehr denn je gebraucht werden, ist es wichtig, dass solche Institutionen stark und vernetzt sind. Die Zukunft sieht vielversprechend aus – und wir sind live dabei!