In Bremerhaven geht es drunter und drüber! Die Eisbären haben sich in die Play-offs gekämpft und sind nun auf der Jagd nach dem Aufstieg in die Bundesliga. Am kommenden Donnerstag um 19 Uhr steht das nächste Duell gegen Phoenix Hagen an – und die Spannung ist greifbar! Dominique Kevin Johnsen, ein wahrer Rückkehrer, war am Dienstagabend mit 15 Punkten der erfolgreichste Spieler im dritten Halbfinal-Spiel. Wer hätte gedacht, dass der 33-Jährige, der seine Profi-Karriere schon längst für beendet erklärt hatte, noch einmal so aufblühen würde?

Johnsen, der am 4. August 1992 in Bremerhaven geboren wurde, begann seine Basketball-Karriere in seiner Heimatstadt. Bereits als Kind brachte ihn sein Vater mit dem Sport in Kontakt. Nach dem Besuch der Paul W. Bryant High School in Alabama kehrte er zurück und spielte für die Eisbären in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL). Später folgten Einsätze in der Bundesliga, doch nach einer langen Laufbahn in verschiedenen Ligen, die 118 Partien in der BBL und 229 in der Pro A und Pro B umfasste, dachte er, es wäre Zeit für den Rückzug.

Ein Comeback mit Herz

Doch die Eisbären wollten mehr – und Coach Steven Esterkamp bat Johnsen um seine Unterstützung in den Play-offs. „Kleinigkeiten im letzten Viertel waren entscheidend“, äußerte sich Johnsen nach dem Spiel gegen Hagen. Es scheint, als ob sein Spielverständnis und seine Erfahrung genau das sind, was das Team jetzt braucht. Adrian Breitlauch, Kapitän der Eisbären, bezeichnete ihn gar als „unser kleines Ass im Ärmel“. Das klingt fast wie aus einem Film, oder? Die Eisbären liegen in der Best-of-Five-Serie gegen Hagen mit 1:2 zurück. Ein Sieg am Donnerstag könnte alles verändern!

In dieser Saison haben die Eisbären Bremerhaven bereits viel erreicht: Mit 8 Siegen aus 9 Spielen stehen sie auf Platz 3 der 2. Basketball-Bundesliga ProA, und das trotz der Herausforderungen, die das Team meistern musste. Geschäftsführer Max Melching meint, dass der Saisonstart die Erwartungen übertrifft. Kapitän Breitlauch hebt die Kader-Konstanz und die Neuzugänge hervor. Besonders Jannis von Seckendorff hat sich als Punktelieferant etabliert und führt die Scorerliste an.

Ein Blick in die Vergangenheit

Johnsen selbst hat einiges durchgemacht – von seinen Anfängen in Bremerhaven über verschiedene Stationen in der Bundesliga bis hin zu seinem letzten Engagement in Koblenz. Dort gewann er 2023 den Meistertitel in der 2. Bundesliga ProB und spielte bis 2025 für die Mannschaft. Die Rückkehr zu den Eisbären in der Regionalliga sollte eigentlich eine ruhige Angelegenheit sein, doch jetzt steht er plötzlich wieder im Rampenlicht.

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„Ich wollte einfach nur spielen“, gibt Johnsen zu. Heute ist er nicht nur Spieler, sondern auch Agiler Coach bei einer Bank – eine interessante Doppelrolle! Er bringt seine Erfahrungen nun ins Team ein und zeigt, dass es nie zu spät ist, um seine Leidenschaft auszuleben. Die Eisbären haben das nötige Potenzial, um die Play-offs zu erreichen und vielleicht sogar den Aufstieg zu schaffen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!

Die Zuschauer sind hungrig nach mehr – die Stimmung in der Bremer ÖVB-Arena ist grandios, und die Unterstützung ist überwältigend. Vor allem beim Derby gegen Oldenburg waren über 4000 Fans da. Ein Sieg am Donnerstag könnte das Team auf den richtigen Weg bringen und die Vorfreude auf die nächsten Spiele nur noch steigern. Bremerhaven ist bereit, die Eisbären sind bereit – und wir sind es auch!