Es war ein spannendes Basketballspiel, das die Eisbären Bremerhaven am vergangenen Dienstag gegen Phönix Hagen lieferten. Mit einem knappen 87:80-Sieg sicherten sie sich den Ausgleich in der Play-off-Halbfinalserie der 2. Bundesliga, die nun bei 1:1 steht. Trainer Steven Esterkamp war nach dem Spiel sowohl zufrieden als auch nachdenklich. „Die Defensive hat gut funktioniert“, lobte er seine Jungs, doch die Probleme im vierten Viertel schienen ihm nicht aus dem Kopf zu gehen. Immerhin ließen die Eisbären in den letzten zehn Minuten satte 35 Punkte zu – das ist ein Punkt, der bei der nächsten Begegnung in Hagen am Dienstag um 19:30 Uhr nicht wiederholt werden sollte.
Die Eisbären starteten stark und führten zur Halbzeit mit 43:30, während Phönix Hagen mit einer mageren Zweierquote von nur 35% und einem katastrophalen Treffer aus der Dreipunktlinie (zwei von sechzehn) zu kämpfen hatte. Vor dem letzten Viertel sah alles nach einem klaren Sieg für die Bremerhavener aus – sie lagen mit 65:45 vorne. Doch dann wurde es spannend: In der 38. Minute schmolz der Vorsprung auf nur noch sieben Punkte (76:69). Letztendlich konnten die Eisbären jedoch den Vorsprung ins Ziel bringen und den Sieg feiern. Elijah Miller war mit 16 Punkten der beste Werfer des Teams, gefolgt von Falkenthal mit 13 Punkten.
Ein Rückblick auf die vergangenen Duelle
Ein weiterer Blick in die jüngste Vergangenheit zeigt, dass die Eisbären Bremerhaven auch beim letzten Aufeinandertreffen mit Hagen am 3. Januar 2026 in der Ischelandhalle erfolgreich waren. Mit einem knappen 80:79 fügte Bremerhaven Hagen die erste Heimniederlage der Saison zu. Das Spiel begann fulminant für die Eisbären, die nach dem ersten Viertel mit 17:33 in Führung lagen. Auch zur Halbzeit stand es 56:42 für Bremerhaven. Die Quoten waren beeindruckend: 58% bei den Zweipunktwürfen, 40% bei den Dreiern und sogar 91% von der Freiwurflinie – das sind Werte, die man nicht alle Tage sieht!
Nach der Halbzeit wurde das Spiel defensiver. Die Eisbären führten schließlich mit 65:56 vor dem Schlussviertel. In der entscheidenden Phase kämpfte Hagen sich zurück, doch die Eisbären behielten die Nerven. Eine Schlüsselszene war der Assist von Elijah Miller auf Jannis von Seckendorff für einen Dunk, der das Spiel auf 77:80 stellte. Jeffrey Carroll verwandelte noch zwei Freiwürfe, doch der Endstand war mit 79:80 bereits besiegelt. Aktuell stehen die Eisbären auf Platz 4 in der Tabelle, und das nächste Spiel findet am 10. Januar 2026 gegen die PS Karlsruhe LIONS statt.
Die Play-offs im Blick
Die Play-offs sind immer ein heißes Pflaster, und die Eisbären scheinen bereit, alles zu geben. In der ersten Runde der Viertelfinalserie gegen die Artland Dragons gewannen sie das erste Spiel mit 78:74, was die Stimmung weiter anheizte. Auch wenn die Dragons zur Halbzeit mit 36:30 führten, drehten die Eisbären im dritten Viertel auf und erzielten beeindruckende 27 Punkte. Der letzte Wurf der Dragons, der möglicherweise den Ausgleich gebracht hätte, verfehlte das Ziel – Glück für die Eisbären!
Die Eisbären haben die Hoffnung auf den Aufstieg noch nicht aufgegeben, und die Fans können sich auf spannende Spiele freuen. Mit einer soliden Leistung, einer engagierten Defensive und der richtigen Portion Glück kann alles möglich sein. Die kommenden Wochen versprechen hochkarätigen Basketball und unvergessliche Momente für die Eisbären-Fans.