In Bremen tut sich was – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes! Bis zum Jahresende sollen hier 26 neue öffentliche Trinkwasserspender installiert werden. Die ersten vier Standorte stehen schon fest: das Jan-Reiners-Lok in Findorff, der Arberger Dorfplatz in Hemelingen, die Grambkermoorer Landstraße in Burglesum und der Huchtinger Ortsteil Sodenmatt. Das hat die Umweltdeputation bekannt gegeben. Ehrlich gesagt, klingt das nach einer erfrischenden Idee, gerade jetzt, wo die Temperaturen langsam steigen und wir uns auf sommerliche Tage freuen.

Langfristig plant die Stadt sogar, insgesamt 80 Trinkbrunnen einzurichten. Das hört sich nach einer soliden Strategie an, besonders in Anbetracht der kritischen Stimmen, die sagen, dass fünf neue Brunnen pro Jahr einfach nicht genug sind. Ralph Saxe, ein Umweltpolitiker der Grünen, hat da ganz recht. Auch die CDU-Bürgerschaftsfraktion bringt sich ins Spiel und fordert einen schnelleren Ausbau der Trinkwasserversorgung – schließlich geht es auch um Hitzeschutz. Wer hat nicht schon mal bei drückender Hitze nach einer Quelle gesucht, um sich abzukühlen?

Hitze und Gesundheit

Die Thematik wird umso wichtiger, wenn wir uns die gesundheitlichen Risiken von warmen Temperaturen vor Augen führen. Hitzeschläge, Sonnenstich und Kreislaufbeschwerden können bei extremer Hitze schnell zur Realität werden. Besonders gefährdet sind oft die vulnerablen Personengruppen. Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und geschwollene Beine sind nur einige der möglichen Folgen. Wir sollten uns also nicht nur auf die Installation der Trinkwasserspender freuen, sondern auch auf die Tatsache, wie wichtig es ist, unseren Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen.

Bei Überhitzung ist schnelles Handeln gefragt: Notruf 112, kühlen und die betroffene Person in den Schatten bringen. Das klingt nach einem Notfall, den man lieber vermeiden möchte. Aber genau hier zeigt sich die Bedeutung der Trinkwasserversorgung. Je mehr Brunnen zur Verfügung stehen, desto einfacher ist es, sich rechtzeitig zu erfrischen und somit die Risiken zu minimieren.

Die Herausforderungen des Klimawandels

Die Situation wird nicht einfacher, wenn wir die Auswirkungen des Klimawandels betrachten. Extremwetterereignisse nehmen zu, das spüren wir auch hier in Bremen. Starkregen, Trockenheit – das alles bringt zusätzliche Herausforderungen für unsere Wasserversorgung mit sich. Natürlich ist die Wasserversorgung in Deutschland momentan nicht gefährdet, aber regionale Wasserknappheiten könnten in Zukunft durchaus Realität werden. Es gibt bereits Beispiele aus anderen Ländern, wo diese Probleme extrem sichtbar sind und Städte mit Einschränkungen bei der Wasserverwendung kämpfen müssen.

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Die Notwendigkeit, verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen, wird immer klarer. Die Handreichung zur „Einschränkung der Trinkwasserverwendung in Hitzesommern“ bietet dazu wertvolle Orientierung. Am Ende des Tages heißt es, dass wir alle Verantwortung tragen, um mit unseren Ressourcen sorgfältig umzugehen – und jetzt, wo Bremen auf dem Weg ist, seine Trinkwasserversorgung auszubauen, sind wir auf dem richtigen Weg. Lasst uns die heißen Tage genießen und gleichzeitig an unsere Gesundheit denken!