Heute ist der 10.06.2026, und in Bremen gibt es einiges zu berichten! Die Stadt steht im Zeichen der Bürgerbeteiligung, die hier eine lange Tradition hat. Seit 1946 haben die Bremer:innen Möglichkeiten, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Umgebung einzubringen. Das ist nicht nur wichtig, sondern macht auch richtig Spaß! Ehrenamtliche Beiräte beraten über öffentliche Stadtteilangelegenheiten und haben echte Mitbestimmungsrechte – das ist doch mal ein Wort!
Aktuell ist das Hortengebäude ein heißes Thema. Über 1.100 Bürger:innen haben an einer Online-Befragung teilgenommen, um ihre Wünsche zur Neunutzung des Gebäudes zu äußern. Es gibt eine klare Mehrheit für einen Mix aus Wohnen, Arbeiten, Kultur und sozialen Begegnungsräumen. Allerdings plant der Senat den Abriss des Gebäudes bis 2027. Das ist natürlich ein Aufreger, denn eine Petition mit mehr als 2.000 Unterschriften fordert den Erhalt des historischen Bauwerks. Das zeigt, wie wichtig den Menschen der Erhalt ihrer Stadt ist!
Kreative Entwürfe für die Zukunft
Am 2. Juli werden sechs Architekturbüros ihre Entwürfe für das Hortengebäude vorstellen. Man darf gespannt sein, was die Kreativen aus Bremen und Umgebung aus dem alten Gebäude machen wollen! Und während die Bremer:innen sich mit ihren Ideen einbringen, gibt es auch in anderen Städten interessante Entwicklungen. In Berlin werden vom 11. bis 25. Juni Wettbewerbsentwürfe für das „Haus der Jugend“ im Flughafen Tempelhof ausgestellt. Hier zeigen die prämierten Visionen, wie Jugendarbeit in Tempelhof-Schöneberg neu gedacht werden kann.
In Palanga, Litauen, läuft derzeit eine Ausstellung mit elf Entwürfen für eine Kunstgalerie im örtlichen Kurhaus. Diese ist noch bis zum 11. Juni zugänglich – eine schöne Gelegenheit für Kunstliebhaber, über den Tellerrand hinauszuschauen.
Der Blick über die Stadtgrenzen
Die Stadtverwaltung Rostock hat ein Konzept zur Stärkung der Gastronomie in den Stadtteilen abgelehnt. Die hohen Kosten und der Personalaufwand waren zu viel – schade, denn gerade in der Gastronomie sind frische Ideen oft Gold wert. Aber das ist nicht alles; die Stadt prüft auch, ob Schulcafeterias als Stadtteilcafés genutzt werden könnten. Das klingt nach einem Plan, der vielleicht auch in Bremen Anklang finden könnte.
Am 13. Juni findet die Preisverleihung des „Häuser“-Awards statt, und ich bin schon gespannt, welche Projekte das Rennen machen. Vor allem der Umbau eines Bauernhauses in La Grange durch das Büro Erwan Bouroullec & LVA hat schon für Aufsehen gesorgt. Außerdem wird die Lorzenebene im Kanton Zug zur „Landschaft des Jahres 2026“ gekürt – ein Titel, der sicher viele nach Zug locken wird!
Bürgerbeteiligung heute und morgen
Die Bremer Bürgerbeteiligung ist nicht nur ein Bestandteil der lokalen Kultur, sondern auch ein Teil vieler öffentlicher Planungsvorhaben, sei es beim Neubau von Schulen oder der Gestaltung von Verkehrswegen. Es gibt sogar spezielle Foren, die in den letzten Jahren ins Leben gerufen wurden, um die Stimmen der Bürger:innen zu hören und zu integrieren. Das erste Bürger:innenforum zum Thema „Meine Mitte“ fand bereits im Oktober 2022 statt – ein Schritt hin zu einer noch lebendigeren Mitgestaltung unserer Stadt.
Wer sich aktiv beteiligen möchte, kann laufende Beteiligungsvorhaben auf der Homepage www.vorhabenliste.bremen.de einsehen. Bei Fragen steht Thorsten Kühn von der Koordinierungsstelle für Bürgerbeteiligung als Ansprechperson zur Verfügung. Für die Jugendbeteiligung ist Sandra Grohnert die richtige Adresse. Hier wird klar, dass Bremen die Meinungen und Ideen seiner Bürger:innen ernst nimmt.
Schön, wie viel Bewegung gerade in der Stadt ist! Man spürt die Energie und das Engagement der Menschen, die ihre Stadt gestalten möchten. Ich kann es kaum erwarten, die Entwürfe für das Hortengebäude zu sehen und zu erfahren, wo die Reise hingeht. In diesem Sinne: Auf eine lebendige und kreative Zukunft in Bremen!